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Enzyklopädie - Ballaststoffe
Ballaststoffe sind Stoffe, die vom Verdauungssystem nicht verdaut werden können. Es handelt sich um Kohlenhydrate(wie.z.B. Zellulose, Pektin,...) die in Pflanzenzellen vorkommen, und diesen als stabilisierende und stützende Elemente dienen. Auch wenn die Ballaststoffe nicht verdaut werden, haben sie doch eine wesentliche Funktion. Zunächst fördern sie die Kauarbeit, welche wichtig für die Vorverdauung der Speisen ist. Sie sind in der Lage, eine grosse Menge Wasser zu speichern und erhöhen damit das Volumen im Darm, welche wiederum die Darmbewegungen anregt. Günstig wirkt sich dies auch auf die Verweilzeit im Darm aus, die dadurch sehr verkürzt wird. Durch das hohe Bindungsvermögen der Ballaststoffe können ferner Giftstoffe und überschüssiges Cholesterin gebunden werden. Dies setzt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich herab. Positiv wirken sich Ballaststoffe besonders für Diabetiker aus, da diese die Blutzuckerkonzentration senken können. Personen, die wenig Ballaststoffe zu sich nehmen, leiden häufiger an Obstipation, Divertikel und Krebs des Dickdarms. Auch Leber-und Gallestörungen sowie Diabetes mellitus tritt bei diesen häufiger auf. Erwachsene sollten täglich mindestens 30g /Tag zu sich nehmen, am besten in Form von Vollkorngetreide, Nüssen, Samen, Hülsenfrüchte, Gemüse, Kartoffeln und Obst. - Bierhefe
- Bierhefe und Hefezellen, die in anderen Nährmedien gezüchtet werden sind eine exzellente Quelle an Vitamin B1, B2, B6, Pantothensäure, Biotin und Folsäure und enthalten auch eine grosse Menge an Mineralien und Spurenelementen, wie z.B. Chrom und Selen. Ferner sind 8-10% Nukleinsäuren vorhanden, die immunstimmulierende Eigenschaften besitzen.
Bierhefe hat nichts mit Candida albicans zu tun. Es gibt überhaupt keine Anhanltsspunkte dafür, dass Bierhefe einen negativen Einfluss auf Candida hat. Genau genommen handelt es sich bei Candida albicans auch nicht um Hefezellen , sondern um einen Pilz. - Bioflavonoide
- Bioflavonoide findet man überall im Pflanzenreich, wo sie z.B für die Farben der Blüten, Blätter und Stengel verantwortlich sind.. Man kennt heute über 500 Arten von Bioflavonoiden.
Auch wenn sie früher Vitamin P genannt wurden, kann man sie nicht in die Klasse der Vitamine einstufen. Ein bekanntes Bioflavonoid ist z.B das Rutin, das in Buchweizen vorkommt. Wie die anderen Bioflavonoide auch stärkt es die Kapillarwände und unterstützt die Wirkung des Vitamin C. In Untersuchungen wurde gezeigt, dass Bioflavonoide auch Wirkungen bei Allergien, Viruserkrankungen und Entzündungen aufweisen. - Biotin
Biotin , auch Vitamin H genannt kommt in allen menschlichen Zellen vor. Es ist wichtig für den Ab- und Aufbau von Fettsäuren, den Abbau von Aminosäuren und bei der Neubildung von Zucker. Biotinreiche Lebensmittel sind Bierhefe, Leber, Nieren, Erd- und Walnüsse, Mandarinen, Eigelb, Kohlgemüse und Hülsenfrüchte besonders reichlich. Bei gemischter Kost treten beim erwachsenen Menschen in der Regel keine Mangelerscheinungen auf. Durch folgende Faktoren kann jedoch ein Mangel auftreten : - Verzehr großer Mengen roher Eier (enthalten Avidin, ein Biotin-Hemmstoff), was zu Dermatitis, Anorexie, Übelkeit, Depression und gestörter Fettstoffwechsel führt
- Chronischer Alkoholkonsum,
- partielle Darmentfernung,
- parenterale Ernährung,
- Bei Säuglingen kann es durch einen niedrigen Biotingehalt in der Muttermilch und durch Verdauungsbeschwerden zu einem Biotinmangel kommen.
Der Tagesbedarf an Biotin liegt bei 0,1 - 0,2 mg (momentaner Stand der Forschung). - Blei
Umweltbelastende Faktoren: Autoabgase, Abwasser, Klärschlämme, lndustrieabgase, Autobatterien, Wasserleitungen (alte Häuser), Kosmetika, Haarfärbe- und -spülmittel, Tabakrauch, Keramik, Bleiglas, Bleifarben, Druckfarben (Zeitung>, Autoabgase Gefährdete Körperteile und Funktionen: Knochen, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Herz, Enzymvergiftung, Blutbildung, Blockierung der Enzymwirkung in den Zel-len, Knochenbildung Belastungserscheinungen: Schwäche, Müdigkeit, Blässe, Bauchschmerzen, Verstopfung, Reizbarkeit, Gedächtnisschwund, Lernschwäche Ernährungsmaßnahmen: Gedünstete Hülsenfrüchte (Bohnen etc.), Milch, Fleisch, Eier, Getreidekleien, Vollkomgetreide, ölhaltige Samen, Vitamin C, Knoblauch, hohe Zufuhr von Calcium, Eisen und Vitamin E Belastende Nahrungsmittel: Pflanzen allgemein, Konserven - Bromelain
- Bromelain ist ein Enzym aus der Ananas, das Eiweisse verdauen kann. Bromelain besitzt ein breites Wirkungsspektrum ohne schädliche Nebenwirkungen.
Man setzt es u.a. gerne bei entzündlichen Erkrankungen ein,wie z.B. Arthritis und es ist auch bei Sportverletzungen sehr sinnvoll, da es durch seine eiweissspaltende Kraft, Blutergüsse schneller absorbieren kann und Entzündungen verhindert. Es verbessert ferner die Fliesseigenschaften des Blutes und hilft damit vor Gefässverschlüssen vorzubeugen. Die Fähigkeit, Proteine aufzulösen macht Bromelain auch zu einem starken immunstimulierenden Stoff. Es "demaskiert" Antigene (fremde Stoffe, wie Bakterien, Viren,...)und macht sie damit für die Abwehrzellen angreifbar. Dies ist auch ein wichtiger Faktor bei der Behandlung von Krebs.
- Carotinoide
Carotinoide gehören nicht zu den Vitaminen, sondern zur Klasse der SPS(sekundären Pflanzenstoffen) Die wichtigsten Vertreter sind das Beta-Carotin und Xanthophylle. Beta-Carotin kommt vor allem in gelb-orangen Obst und Gemüse vor, also z.B Aprikosen, Karotten und Paprika. Xanthophylle sind hauptsächlich in grün-blättrigem Gemüse enthalten, wie etwa in Brokkoli, Grünkohl oder Spinat. Aber auch in Tomaten oder Weisskohl kommen sie vor. Auch Lycopin und Lutein, zwei in letzter Zeit häufig erwähnte SPS gehören zur Gruppe der Carotinoide. Lycopin findet man vor allem in Tomaten, Lutein im Mais. Während Beta-Carotin relativ hitzestabil ist, werden vor allem die Xanthophylle durch Erhitzen zerstört. Carotinoide können antoxidativ, antikanzerogen und immunmodulatorisch(d.h. sie stärken das Immunsystem) wirken. - Catechin
Zur Klasse der Flavonoide gehörend wirken sie stark als Antioxidanz und stärken die Kapillarwände. Gute Lieferanten sind Rotwein und Grüntee. - Cayenne
Der Chili- oder Cayenne-Pfeffer enthält neben Antioxidantien, wie Carotinoiden und Vitamin C einen interessanten Stoff mit dem Namen Capsaicin. Dieser Stoff ist hauptsächlich für die Schärfe des Pfeffers verantwortlich, wenngleich andere Geschmackssstoffe sicher noch eine Rolle spielen. Capsaicin ist thermogen, d.h. es ist in der Lage, die Fettverbrennung im Körper zu erhöhen und kann dadurch die Gewichtsabnahme fördern. Daneben ist es schmerzlindernd und regt die Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen(Glückshormone) an. - Cholin
Cholin gehört zur Familie der B Vitamine und ist wie Inositol ein Stoff, der in der Lage ist, Fette und Wasser miteinander zu verbinden. Als Hirnnahrung und Neurotransmitter unterstützt es das Gedächtnis und Lernfähigkeiten und wirkt gut gegen Alzheimer und andere neurologische Krankheiten. Es hilft auch bei Leber und Nierenbeschwerden und wird zur Unterstützung von Alkoholentzug eingesetzt. Nahrungsquellen mit einem hohen Cholingehalt sind: Fleisch, Eier, Fisch, unraffinierte Pflanzenöle, Hülsenfrüchte und Soja. - Chrom
Beeinflusste Körperfunktionen: Blutzuckerspiegel, Glukosestoffwechsel (Zuckerstoffwechsel), Kreislaufsystem, Enzymaktivität Mangelerscheinungen (Symptome): Arteriosklerose, Glukose-lntoleranz bei Diabetikern, gestörter Aminosäurestoffwechsel Senkung der Chrom-Konzentrationen im Körper durch: Eisen, Zink, Diabetes, Zucker, Proteinmangel, raffinierte Lebens-mittel Erhöhung der Chrom-Konzentrationen im Körper durch: Kochgeschirr, altes rostfreies Geschirr, Umwelteinflüsse Chromreiche Nahrungsmittel: Bierhefe, Getreideöl, Vollkorngetreide, Kartoffeln, grüne Bohnen, Gewürze, Kräuter, Muscheln, Fleisch Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Histidin (Aminosäure) Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Diabetes, Hypoglykämie, mehrfachen Schwangerschaften, Eiweißmangel - Colostrum
Colostrum, auch Vormilch genannt, ist eines der ältesten und außergewöhnlichsten Nahrungsmittel, das in der Natur zu finden ist. Es ist so att wie die Mutterschaft selbst, denn Colostrum ist die erste Milch, die ein Säugetier für sein Neugeborenes in den ersten 24 bis 36 Stunden nach der Geburt bereitstellt. Kein anderes Naturprodukt enthält so viele, perfekt balancierte und hoch konzentrierte lnhaltstoffe wie Colostrum. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts beschrieb der Arzt Christoph W. Hufeland die einmalige Wirkung des Colostrums im Unterschied zu normaler Milch. Er hatte den lebenserhaltenden Einfluß auf den allgemein hohen Gesundheitsstandard und das schnelle Wachstum der neugeborenen Kälber erkannt. Auch den Bauern ist seit Gedenken bekannt, daß Kälber, die kein Colostrum erhalten, in der Regel in den ersten 2 Lebenswochen sterben oder immer kränklich sind. Daher wird der Bauer immer darauf achten, daß das Kalb zuerst gefüttert wird und nur der Überschuß abgegeben wird. Im Jahre 1955 wurde eine Publikation über ,,Immunmilch" als Nahrungsergänzung für Menschen mit rheumatischer Arthritis veröffentlicht, wodurch die Vormilch wieder mehr an Bedeutung gewann. In den folgenden Jahren wurden Colostrum und seine Bestandteile vermehrt untersucht. Dabei bestätigte sich, daß gestillte Säuglinge auch bedeutend seltener an Allergien und Infektionen erkrankten, sie größeren Appetit zeigten und in der Regel schneller wuchsen als nicht gestillte Kinder. Heute weiß man, auch durch zahlreiche Untersuchungen, daß Colostrum auch für den erwachsenen Menschen von enormer Bedeutung ist. Jüngste Studien haben ergeben, daß nicht nur allein veränderte Umwelteinflüsse und Streß einen Anstieg der sogenannten Zivilisationskrankheiten bewirken, sondern dieser auch zunehmend durch langjährige mangelhafte Ernährung bewirkt wird. Hier bietet Colostrum eine einmalige Nahrungsergänzung, da es Nährstoffe enthält, die in unserer heutigen Nahrung nicht mehr oder in nur noch geringen Mengen vorkommen. Da das ungeborene Kalb keine Immunstoffe durch die Plazenta erhält, muß es den ersten Anschub seines lmmunsystems über das Colostrum nach der Geburt erhalten. Dies erfolgt über eben eine extrem hohe Gabe an Immunglobulinen und Wachstumsfaktoren. Als Fluchttier ist es für das junge Kälbchen überlebensnotwendig, sofort nach der Geburt auf die Beine zu kommen, um mit der Herde mitzuhalten. Auch hierfür hat die Natur gesorgt, indem sie dem Kalb Stoffe zur Verfügung stellt, die es befähigen, die für die Fortbewegung notwendige Muskeltätigkeit unmittelbar aufnehmen zu können. Zwei in jüngster Zeit durchgeführte Studien, eine davon von Prof. Mero, der Universität Yväskylä in Finnland, die andere von einem Team der Universität Kiel haben belegt, daß die lnhaltstoffe den Darm des Menschen passieren und in den Blutkreislauf gelangen. Da die maßgeblichen DNA-Sequenzen der lnhaltstoffe zwischen Mensch und Rind identisch sind, ist auch sichergestellt, daß diese vom Mensch aufgenommen und verwertet werden können. Colostrum ist für Menschen jeden Alters die Nahrungsergänzung schlechthin und bietet geeignete Inhaltsstoffe vom jüngsten Familienmitglied bis hin zu den Senioren. Bestehende Defizite werden beseitigt, die Widerstandskraft wird erhöht und Heilungsprozesse werden gefördert. Somit steigert und erhält Colostrum die seelische und körperliche Leistungskraft und fördert die Gesundheit. Die Inhaltsstoffe 1. Aminosäuren Aminosäuren sind lebenswichtige Eiweißbausteine für den Zellstoffwechsel und die Zellregeneration. Ein Mangel an Aminosäuren kann u. a. Ursache für Wachstumsstörungen, verzögerte Wund- und Entzündungsheilung, Konzentrationsstörungen, allgemeine Schwächung des Immunsystems, etc. sein. Die optimale Versorgung mit Aminosäuren sichert die Energiebereitstellung im physischen wie auch psychischen Bereich und beeinflußt daher entscheidend die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. 2. Immunglobuline Bei den Immunglobulinen im Colostrum handelt es sich um das IgG 1, IgG 2, IgA, IgM und IgE. Im Vergleich zu normaler Kuhmilch, deren Gesundheitswert wohl unbestritten ist, besteht hier ein Faktor von ca. lOO-facher Potenzierung zu Gunsten der Colostralmilch. D. h., daß dem Kalb und eben auch dem Menschen, der diese Immunglobuline in der selben Weise wie das Kalb resorbieren kann, eine immens hohe Konzentration an passiver Immunisierung zugeführt wird. Dies bedeutet, daß eine schnelle Reaktionsfähigkeit in Bezug auf Infektionen erzeugt wird, die Latenzphase einer aktiven Immunisierung, die immer eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt (zwischen 3 und 14 Tagen) verkürzt sich und ein immungeschwächter Organismus wird wesentlich schneller abwehrfähig. Diese Eigenschaft der Colostralmilch rechtfertigt besonders den therapiebegleitenden Einsatz bei Krebspatienten während der Chemo- bzw. Strahlentheraple. In der Medizin wird dieses Prinzip der passiven Immunisierung bereits routinemäßig bei akuten Infekten und auch bei der Prophylaxe von besonderer Exposition (z.B. Auslandsreisen) angewandt. Bei Kindern, die wegen Durchfall ins Krankenhaus aufgenommen werden, sind inzwischen enterohämorrhagische Escherichia Coli-Bakterien die zweithäufigsten bakteriellen Durchfallerzeuger (EHEC-Infektion: Eine Erkrankung, die epidemisch verläuft und eine hohe Pathogenität und auch Mortalität zeigt). Durch Gaben von Antibiotika werden dabei die gefährlichen ,,Shiga-Toxine" freigesetzt. Sie verursachen Hämolysen (=gesteigerter Zerfall der roten Blutkörperchen; bedeutet Anämie, ungewöhnliche Müdigkeit, Antrieblosigkeit, Atemnot, Kopfschmerzen, brüchige Fingernägel und Haare, Hautblässe, verminderte Leistungsfähigkeit, usw.). Durch die Verabreichung der Immunglobuline aus der Colostrum konnte hingegen eine signifikante und für den Körper unschädliche Elimination des gefährlichen Erregers erreicht werden. Die tägliche Arbeit mit Kranken zeigt, daß die Bedrohung durch Mikroorganismen ständig steigt. Dieser Umstand bedeutet für immungeschwächte Menschen immer neue und akute Gefährdungen. Der Erstmilchextrakt als sinnvolles Nahrungsmittel eingesetzt, schützt vor diesen Bedrohungen und bildet somit ein hochwertiges vorbeugendes Prinzip. 3. Natürliche Wachstumsfaktoren Im Colostrum ist eine Vielzahl von natürlichen Wachstumsfaktoren enthalten. Die wichtigsten, bisher bekannten, sind die folgenden: Transforming-Growth-Factor-ß (TGF-ß) Insulin-like-Growth-Factor 1 (IGF- 1) Insulin-Iike-Growth-Factor 2 (IGF-2) Fibroblast-Growth-Factor (FGF) Epithelien-Growth-Factor (EGF) Platelet-Derived-Growth-Factor (PDGF) Besonders nennenswerte Konzentrationen findet man im Colostrum an TGF-ß und IGF-1 und IGF-2. Natürliche Wachstumsfaktoren nehmen positiven Einfluß auf den Zellstoffwechsel, so daß die Zellvermehrung gefördert und somit eine grundsätzliche Stabilisierung von Muskel-, Knochen- und Knorpelgeweben sowie Sehnen erzielt wird; weiterhin helfen natürliche Wachstumsfaktoren die körpereigene lmmunabwehr zu steigern.( siehe Kapitel...) 4. Mineralstoffe Mineralstoffe stehen in Bezug auf ihre Bedeutung beim Colostrum nicht im Vordergrund, jedoch bleibt anzumerken, daß alle Spurenelemente vertreten sind. Hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Calcium und Phosphor, wobei hier vor allem das Verhältnis 1 zu 1,3 wichtig ist, da es dem in der Knochensubstanz entspricht. Milchkonsum, insbesondere die Einnahme von Colostrum, wirkt sich auf die Knochenbildung äußerst günstig aus. Im Colostrum besteht die Wichtigkeit der Mineralstoffe nicht in den absoluten Mengen, sondern vielmehr im natürlichen Verhältnis untereinander. Die Auswirkungen der Mineralstoffe in Bezug auf die entsprechenden vielfältigen Funktionen im Körper muß man aus der biologischen Harmonie heraus betrachten. Sie ist wesentlich bedeutender, als extrem hohe Substanzmengen, die in vielen Präparaten auf dem Markt angeboten werden. 5. Vitamine Vitamine sind Voraussetzung für einen geregelten Eiweiß-, Fett und Kohlenhydratstoffwechsel. Sie müssen daher immer in ausreichender Konzentration vorhanden sein. Der u.a. im Colostrum enthaltene Vitamin-B-Komplex wirkt Erschöpfungszustände entgegen, fördert die Blutbildung und beschleunigt den Streßabbau sowie die Erholung nach Erkrankungen. Weitere lnhaltsstoffe sind Cytokine, die die Lymphdrüsen stimulieren und hochwirksameantivirale Immunfaktoren enthalten. Glykoproteine ermöglichen den Immun- und Wachstumsfaktoren die Passage durch das saure Verdauungssystem. Transferrin transportiert Eisen im Blutplasma zu den roten Blutkörperchen. Prolaktin aktiviert die Milchdrüsensekretion. Lactobacillus Bifidus Acidophilus hilft bei der Verdauung und vermindert schädliche Bakterien und Pilze im Verdauungssystem. Darüber hinaus enthält Colostrum Endorphine, Interleukine, Interferone, Laktoferrin, Transferrin, Biotin, L-Carnitin, Melatonin, Insulin, Lysozym, C3, C4 und Omsomucoid, a-1- Feto protein, a- 1-Antitrypsin, Prolaktin, Xanthin Oxidase, Lactoperoxidase, Pmlin-reiche Polypeptide (PRP) u. v. a. Das für den menschlichen Verzehr bestimmte Colostrum wird von Kühen aus kontrollierten Beständen des biologischen Landbaus und der Tierhaltung gewonnen. Jede produzierte Charge ist aufgrund der strengen Kontrollen durch die Bio-Verbände und deren Kontrollorgane, bis zum milcherzeugenden Betrieb, wie auch zum verarbeitenden Betrieb praktisch bis zur einzelnen Kuh dokumentierbar. Es wird nur das Gemelk der ersten 48 Stunden verwendet. Colostrum ist im Rohzustand ungenießbar, da es einen hohen Gehalt an Fett, grossmolekularen Eiweißen und Verunreinigungen hat. In biotechnologischen Produktionsschritten werden dem Colostrum Fett und Kasein entzogen. Das Ergebnis dieses innovativen Verfahrensprozesses ist der hoch bioaktive Colostrumextrakt. Um die Einnahme zu erleichtern, wird dieser Extrakt wird mittlerweile auch in Kapselform angeboten(Reformhäuser). Colostrum und das Immunsystem Kälber, die kein Colostrum erhalten, haben praktisch keine Überlebenschance. Sie sterben in der Regel in den ersten 6 Lebensmonaten. Das Immunsystem ist nämlich ganz besonders auf die Immunfaktoren der Erstmilch angewiesen, da es noch nicht voll entwickelt ist. Wie schon erwähnt, enthält Colostrum sogenannte Immunglobuline. Es handelt sich hier Eiweissmoleküle, die in verschiedene Klassen eingeteilt werden(IgA, IgD, IgE, IgG und IgM) und im Körper verschieden Aufgaben im Rahmen der Immunabwehr erfüllen. Sie sind in der Lage, sich an Antigene, also Erreger, wie z.B. Bakterien, Toxine oder andere körperfremde Stoffe zu binden und diese damit zu markieren, damit sie von den Fresszellen(Makrophagen) vernichtet werden können. Colostrum enthält alle Immunglobuline, vor allem das IgG und IgM sind in hoher Konzentration vorhanden. Damit unterstützen sie das körpereigenen Abwehrsystem und helfen dem Körper, schneller mit eindringenden Erregern fertig zu werden. Durch Einnahme von Colostrum führt man praktisch eine passive Immunisierung durch. Dies bedeutet, das eine schnelle Reaktionsfähigkeit des Immunsystems in Bezug auf Infektionen erzeugt wird und ein immungeschwächter Organismus wesentlich schneller wieder abwehrfähig wird. Diese Eigenschaft von Colostrum rechtfertigt besonders den therapiebegleitenden Einsatz bei Krebspatienten während der Chemo bzw. Strahlentherapie. Ein weiterer Bestandteil sind poly-prolinreiche Peptide (PRP), die , wie medizinische Studien gezeigt haben, ein schlecht funktionierendes Immunsystem stärken helfen. PRP unterstützt die Thymusdrüse bei der Wiederherstellung ihrer optimalen Funktionsfähigkeit. In der Thymusdrüse werden die lebenswichtigen T-Zellen produziert, die Viren und andere Erreger bekämpfen. Das im Colostrum vorkommende PRP hilft darüber hinaus, eine Überfunktion des Immunsystems bei Autoimmunkrankheiten , bei denen sich der Körper selbst angreift, auszugleichen. Colostrum ist daher äußerst wirksam u.a. bei chronischem Müdigkeitssyndrom (CFS), Fibromyalgie, Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis (PCP),Lupus und Sklerodermie. Schließlich enthält Colostrum Lactoferrin, das sich in zahlreichen wissenschaftlichen Studien als wirksames Mittel gegen Bakterien und Viren erwiesen hat. In einer kürzlich in den Niederlanden durchgeführten Untersuchung erwies sich Laktoferrin als wirkungsvoller HIV-1-Virushemmer.(HIV-1 ist das Hauptvirus, das AIDS hervorruft). Als virushemmend hat sich auch das Interferon erwiesen, das auch in Colostrum vorkommt und eine starke antivirale Wirkung hat. Interferon wird heutzutage in der Medizin bei schweren viralen Erkrankungen eingesetzt, gegen die man sonst keine wirkungsvolle Medikamente hat. Colostrum und Wachstumsfaktoren Colostrum enthält viele Wachstumsfaktoren, die die Heilung anregen und sogar eine alterungshemmende Reaktion hervorrufen. Wachstumsfaktoren findet man in der Natur in nennenswerten Mengen nur in der Erstmilch. Die Liste der Vorteile, die diese Faktoren mit sich bringen, ist so lang, daß man damit ein eigenes Buch füllen könnte. Sie sollen deshalb nur stichpunktartig genannt werden: Neue Belebung und Beschleunigung von normalen Wachstum von alten und verletzten Muskeln, Knochen, Knorpeln, Hautkollagen und Nervengewebe. Erhaltung und Kräftigung von Muskelgewebe Verlagerung der Energiegewinnung aus Fettgewebe statt aus Muskelgewebe beim Fasten (Diät) Reparatur der lebenswichtigen DNS und RNS (Erbsubstanz in den Zellen) Ausgleichende Wirkung auf den Insulinspiegel Heilungsbeschleunigung bei Verbrennungen, Operationswunden, Schnittverletzungen, Hautabschürfungen und wunden Lippen Reduzierung von Infektionen und Schmerzen im Zahnbereich (z.B. Zahnfleischentzündungen, empfindliche Zähne, nach zahnärzlichen Eingriffen Regulierung der Botenstoffe (Serotonin, Dopamine, Endorphine), die für eine positive Stimmung verantwortlich sind. - Cystein
- Cystein ist eine Aminosäure, die wichtig bei der Wundheilung ist. Es verbessert die Abwehrkraft und entgiftet den Körper. Mangelerscheinung zeigen sich oft in einer verzögerten Wundheilung und können durch eine Kupfervergiftung auftreten.
- Essentielle Fettsäuren
Es handelt sich um bestimmte Fette, die der Körper selber nicht herstellen kann, die aber zum Überleben absolut notwendig sind. Diese Fette sind in ganz bestimmten Nahrungsmittel enthalten und sollten deshalb regelmäßig zugeführt werden. Wir kennen zwei essentielle Fettsäuren: Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren, die beide zu den ungesättigten Fettsäuren zählen. Jede EFA verwandelt sich im Körper in mehrere Abkömmlinge, vorausgesetzt man führt genügend Omega 3 und 6 , im richtigen Verhältnis , zu. Alle anderen Fettsäuren, wie etwa Omega 9(einfach ungesättigte), Omega 7 und gesättigte Fettsäuren sind nichtessentielle Fette, da sie der Körper selber aus Zucker und Stärke herstellen kann. Warum benötigen wir essentielle Fette? Essentielle Fette sind im Körper an einer Vielzahl von wichtigen Funktionen beteiligt. In der richtigen Menge , im richtigen Verhältnis und aus den richtigen Quellen genommen, haben sie folgende Aufgaben: - Geben mehr Energie und fördern die Ausdauer. EFAs helfen, Muskeln aufzubauen, verhindern den Muskelabbau und beschleunigen die Erholungszeit nach körperlicher Anstrengung.
- Stärken das Immunsystem . EFAs produzieren hormonähnliche Eicosanoide, die das Immunsystem und Entzündungen regulieren. Omega 3 haben antientzündliche Effekte und können Autoimmunschäden verhindern.
- Verringern die meisten Risikofaktoren für Herzkrankheiten. EFAs(besonders Omega 3) senken abnorm hohen Blutdruck, Tryglyzeride, Fibrinogen und verringern die Gefahr der Blutverklumpung.
- Verbessern Hirnfunktionen. Unser Gehirn besteht zu 60% aus Fett und EFA sind wichtige Bestandteile unseres gesamten Nervensystems. Sie sind notwendig für die Herstellung des Neurotransmitter Serotonin. Bei Depressionen und anderen Erkrankungen des Gehirns findet man häufig einen niedrigen Omega 3 Fettsäurespiegel.
- Regulieren Organe und Drüsen. Die Leber und die Nieren, die Nebenniere und die Schilddrüse benötigen für ihre Funktion Omega 3 . Auch die weiblichen und männlichen Geschlechtshormone können ohne Omega 3 Fette nicht produziert werden.
- Beschleunigen die Erholungszeit und fördern die Heilung. EFAs sind notwendig für ein gesundes Zellwachstum und eine gesunde Zellteilung. Sie bilden die Zellmembran und regulieren die Zellaktivität.
- Unterstützen die gesunde Entwicklung des Kindes. Für die Entwicklung des Nervensystems benötigt der heranwachsende Fötus ein Optimum an EFAs vom Körper der Mutter. Mütter haben während der Schwangerschaft häufig einen Mangel an EFAs und benötigen deshalb eine optimale Zufuhr an lebensnotwendigen EFAs für ihre Gesundheit und die Entwicklung ihres Kindes.
- Verbessern die Verdauung. Unverdaute Nahrung schwächt das Immunsystem und kann Entzündungen, Allergien etc. verursachen. Omega 3 verbessern die Verdauungsfunktionen, verringern Entzündungen
Weniger Infektionen. EFAs zeigen eine gute Wirkung gegen Pilze, Hefen und Mikroben und helfen, vor Infektionen zu schützen. - Stärken die Knochen. EFAs helfen helfen beim Transport der Mineralien, die für feste Knochen und Zähne verantwortlich sind und können damit Osteoporose verhindern.
- Helfen bei der Gewichtsabnahme. EFAs erhöhen den Energielevel und die Stimmung, unterdrücken den Appetit und können dadurch unterstützend im Rahmen einer Schlankheitskur wirken.
- Schützen die Erbsubstanz. EFAs regulieren die Bildung der Erbsubstanz und vor allem Omega 3 Fettsäuren hemmen Krebszellwachstum.
- Erleichtern PMS. Studien zeigen, daß Omega 6 höchst effektiv bei Regelbeschwerden sind, wobei Omega 3 noch effektiver sein dürften.
- Für wunderschöne Haut, Haare und Nägel. Eines der ersten Zeichen von EFA Mangel sind trockene , schuppige Haut, strähniges und glanzloses Haar und brüchige Nägel.. Omega 3 hilft bei Hautausschlägen, wie Ekzeme, Psoriasis und Akne. Auch Omega 6 Fettsäuren sind bei einigen Menschen mit atopischen Ekzem nützlich.
Seit 1900 nahm der Verbrauch von Omega 6 Fettsäuren um das Zwanzigfache zu, was mit der Zunahme des Gebrauchs von bestimmten Pflanzenölen, wie z.B. Sonnenblumen und Sojaöl bei der Nahrungsmittelzubereitung zusammenhängt. Die Einnahme von Omega 3 fiel jedoch auf ein Sechstel der damaligen Menge zurück. Dies bedeutet, daß wir zu viel Omega 6 und viel zu wenig Omega 3 Fettsäuren zu uns nehmen. In den letzten 20 Jahren wurde durch die Proklamierung von " no fat", "low fat" einiges zu diesem Mangel beigetragen. Und dieser Mangel führt zur Degeneration jeder Zelle, Geweben, Drüsen, Organen und Organsystemen und damit zu einem Verlust der Gesundheit - Flavonoide
Flavonoide gehören zur Klasse der sekundären Pflanzenstoffe(SPS) . Man kennt heute hunderte von Flavonoiden. Die wichtigsten sind folgende: Anthocyanidine , Catechine, Epicatechine, Genistein, Glycyrrhizin, Hesperidin, Isoflavone, Proanthozyanidine, Pygnogenol, Quercetin, Rutin und Tannin. - Folsäure
Folsäure ist ein wichtiger Faktor bei der Bildung von DNA (Erbsubstanzen), Enzymproduktion und Blutbildung. Es ist essentiell bei der Zellteilung und dem Wachstum von neuen Zellen und ist eine optimale Ergänzung während der Schwangerschaft und schützt gegen Entwicklungsstörungen beim Fötus, wie z.B. Spina bifida. Es verhindert weiterhin Anämien, allen voran die perniziöse Anämie, die oft zusammen mit einem Vitamin B 12 mangel auftritt. Ein Mangel an Folsäure kann zu Zöliakie und Morbus Crohn führen. Durch Aluminium-Säureblocker, orale Kontrazeptiva, Alkohol, langanhaltenden Antibiotikagebrauch und Verwendung von antientzündlichen Medikamenten steigt der Bedarf an Folsäure an und man sollte auf eine entsprechende Mehrzufuhr achten. Folsäure kommt vor allen in Blattgemüse(roh), Leber, Erbsen, Bierhefe, Brokkoli, Früchte und Sojaprodukte - Gelée Royal
Gelée Royal ist die milchig weisse Substanz, die in den Drüsen von Arbeiterbienen hergestellt wird, um die Bienenkönigin zu ernähren. Die Bienenkönigin wird damit um bis zu 60% grösser als die anderen Bienen und lebt mehr als 5 Jahre länger, als ihre genetisch völlig identischen Geschwister. Gelée Royal enthält alle Vitamine des B-Komplexes, besonders Vitamin B5 und B6 und ist die einzig natürlich bekannte Quelle von Acethylcholin(einem Neurotransmitter im Gehirn) Ferner enthält es Mineralstoffe, die Vitamine A, C, D, E, Enzyme, Hormone, 18 Aminosäuren und antibiotisch wirkende Substanzen. - Germanium
Medizinische Bedeutung noch in Diskussion, möglicherweise essentiell. Vorkommen allgemein in pflanzlichen Lebensmitteln, besonders Kleie, Knoblauch; weiters Ginseng; möglicherweise positive Wirkung bei Rheuma, Arteriosklerose, Tumor - Glucosinolate
Glucosinolate kommen in allen Pflanzen der Familie der Kreuzblütler vor. Der typische Geschmack von Senf Meerettich und Kohlrabi beruht auf diesen Pflanzenstoffen. Bei mechanischer Schädigung dieser Pflanzen entstehen aus den Glucosinolaten Isothyozyanate, Thiozyanate und Indole, welche die eigentlichen Wirkstoffe darstellen. Sie verhindern die Umwandlung von Prokanzerogenen (die Vorstufe eines Stoffes, der Kebs auslösen kann) in Kanzerogene und sorgen darüberhinaus für die Entgiftung aktivierter Kanzerogene. - Hesperidin
Ein Flavonoid, welches in Zitrusfrüchten und auch Mariendistelsamen vorkommt. Es schützt die Kapillare, hilft bei Lebererkrankungen, stärkt die Zellmembrane und schützt vor ultravioletter Strahlung - Histidin
Die essentielle Aminosäure Histidin ist notwendig für ein gesundes Gewebewachstum und zur Reparatur von Gewebsschäden. Es ist wichtiger Bestandteil der Blutzellenproduktion und kann gut zur Behandlung von Darmerkrankungen, Arthritis und Allergien eingesetzt werden. Ein Mangel an Histidin zeigt sich oft durch Anfälligkeit für Allergien, schlechtes Hören, Psychologische Beschwerden oder Anämie. - Inositol
Ein Mitglied der B- Vitamin Gruppe. Wirkt zusammen mit Biotin und Cholin gegen männlichen Haarverlust, Hochdruck, und Arteriossklerose. Es hilft, den Cholesterinspiegel zu senken, indem es Blutfette verstoffwechselt und die Fettablagerungen in der Leber abbaut. Es senkt das Risiko, an Brust und Eierstockkrebs zu erkranken und gleicht Östrogenbedingte prämenstruelle Beschwerden aus. Bei Diabetes kann es die Begleiterkrankungen, die mit der Krankheit einhergehen lindern. Für Sportler dürfte interessant sein, daß Inositol den Sauerstofftransport zu den Muskeln erhöht und damit eine höhere Leistungsfähigkeit schafft. - Isoflavone
und Isoflavone. Das Besondere an den Isoflavonen ist, daß man sie nur in der Sojabohne findet. In der Sojabohne kommen zwei Isoflavone vor, das Eine große Klasse der sekundären Pflanzenstoffe sind die Flavonoide. Man kennt heute mehr als 5000 verschiedene Arten, die man in verschiedene Klassen, wie z.B. Catechine, Flavonole, AnthocyanidineGenistin und das Daidzin. Hierbei handelt es sich um Vorstufen, die im Darm noch von der lebenden Bakterienflora in Genistein und Daidzein umgewandelt werden müssen, damit der Körper sie aufnehmen kann. Eine gesunde Darmflora ist also Voraussetzung für eine genügende Aufnahme von Isoflavonen. Viele Studien aus den letzten Jahren belegen, daß Personen, deren Speiseplan viel Sojaprodukte aufweist, einen höheren Schutz vor Krebs aufweisen, als Menschen, die kein Soja essen. Die Isoflavone reichern sich im Blut und Gewebe dieser Menschen an und wirken über verschiedene Mechanismen, wie wir später noch sehen werden als präventives Schutzschild. Isoflavone zeigen eine ganze Reihe unterschiedlicher Wirkungen. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge haben sie folgende Wirkungen als: Östrogen Antiöstrogen Hemmer von Krebsenzymen Antioxidans Immunstimulanz Wirkung als Östrogen : gut bei Wechseljahrebeschwerden und zur Osteoporose-Prävention Isoflavone zählen auch zu den sogenannten Phytohormonen. In ihrer Struktur gleichen sie dem menschlichen Östrogenen und können ihre Wirkung imitieren. Eine der Wirkung ist die Stimulierung des Knochenstoffwechsels. Die Einnahme von Sojakonzentrat fördert die Einlagerung von Calcium in die Knochen und erhöht dadurch die Knochendichte, was die Osteoporosegefahr stark minimiert. Diese Einlagerung läßt sich zusätzlich noch dadurch erhöhen, indem man viel Sport treibt. Bei einer relativen Abwesenheit von körpereigenen Östrogen können Sojaisoflavone auch als Ersatz wirken. Sie können z.B. nach einer Hysterektomie(Gebärmutter und Eierstockentfernung) als gute Ergänzung eingesetzt werden. Als östrogenähnliche Wirkung reduzieren sie auch die so unangenehmen Hitzewallungen. Der Vorteil von Isoflavonen liegt darin, daß sie nicht so stark wie menschliche Östrogene wirken, jedoch durch Erhöhung der Zufuhr (ca. 40-50mg Isoflavone /Tag) trotzdem der erwünschte Effekt erzielt werden kann. Wirkung als Antiöstrogen Die Östrogenwirkung der Isoflavone beträgt zwar nur 0,1 % von steroidalen Östrogenen, dafür zeigen sie aber eine starke Antiöstrogenwirkung. D.h. sie besetzten die Rezeptoren auf bestimmten Zellen, an die normalerweise Östrogene "andocken" und beeinflussen dadurch den Hormonstoffwechsel. Die scheinbar schwache Wirkung der Isoflavone wird jedoch auch dadurch ausgeglichen, daß bei hohem Sojaverzehr der Isoflavonspiegel um den Faktor 10000 höher sein kann als der Östrogenspiegel. Eine Wirkung der Östrogene ist die Stimulation von Zellwachstum und deshalb ist nicht auszuschließen, daß Östrogene auch Krebs hervorrufen können. Wenn die Rezeptoren jedoch durch Isoflavone besetzt sind, können die Zellen nicht zu unkontrolliertem Wachstum angeregt werden. Die Fähigkeit an Rezeptoren anzudocken, schützt den Körper auch vor künstlichen Hormonen, die man zunehmend in der Nahrung findet. Diese Hormone - auch Xenoöstrogene genannt - stimulieren das Brustzellwachstum und stimulieren auch die Zellvermehrung. Ferner führen sie zur Ausschüttung von Tumor-Wachstumsfaktoren und erhöhen die Zahl der Östrogen-Rezeptoren, und machen dadurch empfindlicher. In Asien sind bestimmte Krebsarten bei Frauen, wie z.B Brustkrebs viel seltener anzutreffen, wie in westlichen Ländern. Man führt dies unter anderem auf die Wirkung der Isoflavone als Antiöstrogene zurück. Im Vergleich konsumieren asiatische Frauen 25-50 mal so viel Isoflavone wie in Europa. Auch leiden asiatische Frauen in der Regel auch nicht an Wechseljahresbeschwerden - in China gibt es dafür noch nicht einmal einen Ausdruck dafür. Wirkung als Hemmer von Krebsenzymen Isoflavone minimieren das Krebsrisiko, da sie die Aktivität der Thyrosinkinase hemmen, ein Enzym, welches Krebszellen zum Wachstum anregt. Ferner hemmt das Genistein die Bildung von neuen Blutgefäßen, die Tumore für ihre Blutversorgung benötigen. Die Tumoren können dadurch nicht ungehindert weiterwachsen, weil ihnen nicht genügend Nähstoffe zur Verfügung stehen. Die Krebszelle benötigt vor allem Glucose (Zucker) für Ihren Stoffwechsel, der im Gegensatz zu einer gesunden Zelle, nicht mit Sauerstoff "verbrannt", sondern vergoren wird. Wirkung als Antioxidans Antioxidantien sind Stoffe, die reaktionsfreudige Sauerstoffmoleküle (sog. Freie Radikale) inaktivieren können. Freie Radikale werden ständig im Körper gebildet, werden aber durch das Abwehrsystem in Balance gehalten und können so keinen Schaden anrichten. Durch ultraviolette Bestrahlung, Zigarettenrauch, Luftverschmutzung und Streß erhöht sich jedoch die Belastung im Körper und die Zellen verlangen mehr Antioxidantien. Wie kann man sich so ein freies Radikal vorstellen? Es handelt sich um ein Molekül, dem ein Elektron in seiner Hülle fehlt. Diesen Mangel versucht es nun, wieder auszugleichen, indem mit jeder beliebigen Molekül in Verbindung tritt und diesem das Elektron entreißt. Dieses ist nun wiederum instabil und sucht sich ein anderes Elektron zum Ausgleich und "das Spiel geht weiter". Wir kennen heute viele Antioxidantien, wie etwa das bekannte Vitamin C oder E. Besten Schutz haben wir jedoch, wenn wir verschiedene Antioxidantien zu uns nehmen. Und hier kommen die Isoflavone wieder ins Spiel. Besonders das Genistein wirkt als extrem starkes Antioxidanz, indem es auch den Enzymspiegel anderer Antioxidantien erhöht. Wirkung als Immunstimulanz Daidzein aktiviert körpereigene Abwehrzellen. Es stimuliert vor allem Makrophagen(Freßzellen) und Lymphozythen, deren Funktion für ein optimales Immunsystem unabdingbar ist. Häufig sind Abwehrzellen nämlich nicht in der Lage, effektiv gegen "Eindringlinge", wie Viren oder Bakterien oder auch entartete Zellen vorzugehen und es kommt deshalb zu häufigen Krankheiten. Isoflavone, und hier vor allem das Daidzein, können hier helfen, die Abwehrzellen zu erhöhter Aktivität anzuregen. - Isoleucin
Isoleucin, eine Aminosäure hilft bei einer schnellen Wundheilung, vor allem bei Verbrennnungen Mangelanzeichen sind Blutzuckerprobleme und Müdigkeit - Kalium
Beeinflusste Körperfunktionen: Herzschlag, Wachstum, Muskelkontraktion, Nervenberuhigung, Nieren, Blut, Elektrolyt-Gleichgewichte, Gewebebildung, Enzymfunktionen, Zuckerstoffwechsel. Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): Akne, ständiger Durst, trockene Haut, Verstopfung, allgemeine Schwäche, Schlaflosigkeit, Muskelschädigung, Nervosität, langsamer oder unregelmäßiger Herzschlag, schwache Reflexe Senkung der Kalium-Konzentrationen im Körper durch: Alkohol, Kaffe, Cortison, harntreibende Mittel, Abführmittel, Salz (übermäßig), Zucker (übermäßig), Streß, Magen-Darm- Störungen Erhöhung der Kalium-Konzentrationen im Körper durch: Rohkost, Nierenfunktionsstörungen, Natrium-Mangel (selten) Kaliumreiche Nahrungsmittel: Weizenkeime, Hülsenfrüchte, Datteln, Feigen, Pfirsiche, Tomatensaft, Erdnüsse, Rosinen, Aprikosen, Bananen, Kartoffeln, Sonnenblumenkerne, Meeresfrüchte, Rindfleisch Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Vitamin B6 Kalium ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Akne, Alkoholismus, Allergien, Verbrennungen, Koliken bei Säuglingen, Diabetes, Bluthochdruck, Herzkrankheiten (Angina pectoris, Herzversagen durch Blutstauung, Herz-Infarkt) - Kalzium
Kalzium ist wichtig für Enzyme welche für die Energieproduktion, Muskeltätigkeiten oder Heilungsprozesse zuständig sind. Beeinflußte Körperfunktionen: Knochen-, Zahnbildung, Blutgerinnung, Herzrhythmus, Nervenberuhigung, Reizleitung, Muskelwachstum und -kontraktion, Durchlässigkeit der Zellmembranen, Übermittlung der Nervenimpulse, Blutgerinnung Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Muskelkrämpfe, Nervosität, Arm und Beinstarre, Zahnverfall, Mangel an Knochengewebe, Rachitis, brüchige Fingernägel Senkung der Calciumkonzentrationen im Körper durch: Vitamin-D Mangel, Bewegungsmangel, Streß, überschüssiges Phos-phat, zuviel gesättigtes Fett in der Nahrung, zuviel Oxalsäure (Spinat, Sellerie), zuviel Phytinsäure (Getreidekleie, ölhaltige Samen), übermäßigen Schweißverlust, Resorptionsstörungen Erhöhung der Calcium-Konzentrationen im Körper durch: Übermäßigen Verzehr von Milchprodukten oder Calciumpräparaten, Calciumabbau aus Knochen, Überaktivität der Nebenschilddrüse, vorübergehend auch durch extrem Calcium-arme Nahrung (!) Calciumreiche Nahrungsmittel: Milch, Käse, Quark, Melasse, Yoghurt, Mandeln, Sesam, Dolomit, Grünkohl, Kresse, Leber Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Vitamine A, C, D, essentielle Fettsäuren, Eisen, Magnesium, Mangan, Phosphor, Eiweiß von Milch und Milchprodukten (Aminosäure Lysin) Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Alterserscheinungen (wie Rückenschmerzen, Knochenschmer-zen, Fingerzittern), Fuß- und Beinkrämpfen, Schlaflosigkeit, menstruellem Syndrom, Problemen in den Wechseljahren, Übergewicht, prämenstrueller Phase, Osteoporose, Allergien - Kobalt
Obwohl Kobalt eigentlich ein Mineral ist, ist es zudem auch ein Komponent des Vitamin B12 und somit aktiviert es mehrere Enzyme. Beeinflußte Körperfunktionen: Hämoglobin (Roter Blutfarbstoff) Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): wie Eisenmangelanämie Senkung der Kobalt-Konzentrationen im Körper durch: Dickungsmittel (Suppen, Speiseeis, Pudding), Vitamin B12-Mangel Erhöhung der Kobalt-Konzentrationen im Körper durch: übermäßigen Bierkonsum, diätetische Nahrungsmittel, Umwelt. Kobaltreiche Nahrungsmittel: Milch, Hülsenfrüchte, Nüsse, Weizenkeime, bestimmte Biersorten, mageres Muskelfleisch, Organfleisch, Schalentiere Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Eisen Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Eisenmangelanämie - Kupfer
Beeinflußte Körperfunktionen: Knochenbildung, Haar- und Hautfarbe, Bildung der roten Blutkörper, Denkprozesse und gefühlsmäßige Zustände, Enzymreaktionen Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): Allgemeine Schwäche, beeinträchtigte Atmung, Hautentzündun-gen, Wunden, Durchfall bei Kleinkindern, Appetitlosigkeit, Haut-und Haarprobleme Senkung der Kupfer-Konzentrationen im Körper durch: Zink (hohe Einnahmen), Molybdän, Eisen, Mangan, Calcium Erhöhung der Kupfer-Konzentrationen im Körper durch: Kupfer-Wasserleitungen, übermäßige Zufuhr von Kupfer mit der Nahrung, geringe Zinkmengen, orale Verhütungsmittel, Erbkrankheit (Morbus Wilson) Kupferreiche Nahrungsmittel: Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte, Meeresfrüchte (beson-ders Austern), Rosinen, Melasse, Avocados, Paranüsse, Sojaboh-nen, Eier, Organfleisch, Leber Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Kobalt, Eisen Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Anämie, Ergrauen des Haares, Haarprobleme. - Lecithin
Lecithin enthält in der Regel eine Mischung mehrerer Substanzen mit dem Namen Phoshatidylserin, Phoshatidylcholin, Myo-inositol und Ethanolamin. Wichtig sind vor allem die beiden erstgenannten , das Cholin und das Serin. Beide Stoffe sind absolut notwendig für die Aufrechterhaltung eines gesunden Immunsystems. Cholin ist bei der Produktion eines wichtigen Neurotransmitters im Gehirn beteiligt. Sinnvoll ist Lecithin bei einer Reihe von Beschwerden wie z.B., Gedächtnisverlust, Nervenstörungen, Hepatitis, viralen Erkrankungen und Gallensteinen. Heute wird Lecithin vor allem als Emulgator in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, z.B. in Schokolade, Margarine oder Eiscreme. Es ist in der Lage, Wasser und Fette miteinander zu verbinden. - Leucin
Wie Isoleucin ist auch die Aminosäure Leucin wichtiger Faktor bei der Wundheilung. Verbrennungen sprechen sehr gut auf die Gabe von Leucin an. Ein Mangel zeigt sich auch hier an einem hohen Blutzuckerspiegel und einer verlangsamten Wundheilung . - Lignane
Lignane sind Bestandteil von Leinsamen und gehören zur Klasse der Phytoöstrogene. D.h. sie haben die gleichen Eigenschaften, wie menschliche Östrogene, wirken aber nicht so stark wie diese, was jedoch über die Zufuhr ausgeglichen werden kann. Sie haben ein ähnliches Wirkungsspektrum wie Isoflavone. - Lithium
Beeinflusste Körperfunktionen: stabile gefühlsmäßige Zustände Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): wahnartig-depressive Störungen, Migräne, Kopfschmerz Senkung der Lithium-Konzentrationen im Körper durch: in Untersuchung Erhöhung der Lithium-Konzentrationen im Körper durch: Lithium-Therapie, Umwelteinflüsse - Lithiumreiche Nahrungsmittel: Vollkorn, Samen Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Vitamin E Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: wahnähnlichen Depressionen, Migräne, Kopfschmerz - Lysin
Die essentielle Aminosäure Lysin kann therapeutisch gut eingesetzt werden bei Herpes, sie hilft bei der Absorption von Calcium, bei Reparaturvorgängen von Körpergeweben und der Collagenbildung . Spielt auch eine wichtige Rolle bei der Produktion von Enzymen, Hormonen und Antikörpern. Ein Mangel an Lysin zeigt sich in Blutarmut, Haarverlust, Reizbarkeit, Energieverlust und Seestörungen. - Magnesium
Magnesium ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymsystemen. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Proteinen, Muskelkontraktionen, Funktion der Nervenbahnen, Energieproduktion, und der Angleichung von Kalzium. Beeinflusste Körperfunktionen: sauer-alkalische Balance, Blutzuckerstoffwechsel , Eiweißaufbau Enzymaktivitäten, Knochendichte und Kariesschutz, Kalium- Natrium-Regulator für die Zelle Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): Geistesverwirrung, Desorientiertheit, leichte Erregbarkeit Nervosität, schneller Puls, Zittern, Schwäche, Muskelkrämpfe; Kaliumverlust Senkung der Magnesiumkonzentration im Körper durch: Eiweiß, Calcium (übermäßige Einnahmen, zuviel Fett in der Nahrung, hohen Alkoholkonsum, Phytinsäure, orale Empfängnis-Verhütung Erhöhung der Magnesiumkonzentration im Körper durch: Umwelteinflüsse, mangelnde Nierenfunktion, Resorptionsstörung Magnesiumreiche Nahrungsmittel: Honig, grünes Gemüse, Nüsse, Meeresfrüchte, Spinat, Meeralgen, Dolomit, Brot und Backwaren, Kartoffeln, Milch und Milchprodukte, Weizenkeime Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin D, Calcium, Magnesium ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Alkoholismus, hohem Cholesterinspiegel, Depressionen, Nierensteinen, Nervosität, Prostataleiden, Lärmempfindlichkeit, Magenübersäuerung, Zahnverfall, Übergewicht, Eiweißmangel und zur Stärkung des Herzens - Mangan
Beeinflusste Körperfunktionen: Enzymaktivierung, Fortpflanzung und Wachstum, Sexualhor-monproduktion, Zellatmung, Vitamin B12-Stoffwechsel, Vitamin E-Verwertung, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome>: Koordinationsstörungen (Versagen der Muskelkoordination), Schwindel, Ohrengeräusche, Gehörverlust Senkung der Mangan-Konzentrationen im Körper durch: Calcium, Phosphor, Eisen (übermäßige Einnahme), Dickungsmittel (Suppen,.Speiseeis, Pudding), Phytinsäure Erhöhung der Mangan-Konzentrationen im Körper durch: Übermäßige Manganeinnahmen mit der Nahrung, Umweltein-flüsse (Dämpfe beim Schweißen und Löten) Manganreiche Nahrungsmittel: Bananen, Kleie, Sellerie, Getreide, Eigelb, grünblättrige Gemü-se, Hülsenfrüchte, Nüsse, Ananas, Vollkorn, Tee, Leber Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Histidin (Aminosäuren>, Citronensäure Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Allergien, Asthma, Diabetes, Müdigkeit - Molybdän
Beeinflussteflusste Körperfunktionen: Leberfunktion, Nierenfunktion, Blut, Kupfer- und Eisen-Stoffwechsel, möglicher Einfluß auf Fluorspeicherung Mögliche Mangelerscheinungen: Unbekannt Senkung der Molybdän-Konzentrationen im Körper durch: Kupfersulfat, Zink, Blei, Methionin (Aminosäure), Vitamin B12 Erhöhung der Molybdän-Konzentrationen im Körper durch: Zufuhr von Diätprodukten, Ümwelteinflüsse Molybdänreiche Nahrungsmittel: Vollkorn, Samen, Blattgemüse1 Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Weizenkeime, Hühnerei, Innereien (Leber) Aufmahmefördernde Ernährungsbestandteile: Unbekannt Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Kupfermangel, Gicht - Monoterpene
Monoterpene kommen besonders reichlich in verschiedenen Obstarten vor. Für den Menschen besitzen sie eine besondere Bedeutung als Aromastoffe. So zählen beispielsweise das Menthol aus der Pfefferminze, das Carvon aus dem Kümmelöl und Limonen aus dem Zitrusöl zu dieser Stoffgruppe. Sie haben eine vielversprechende Wirkung bei der Verhinderung von Magen, Brust und Lungenkrebs. - Zink
- Zink wird von mehr als 300 Enzymen benötigt. Viele Zinkenzyme sind für den Stoffwechsel von Alkohol und den Fettsäuren zuständig.
Beeinflusste Körperfunktionen: Wundheilung, Protein- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel, Prostata- Funktion, Wachstum und Entwicklung der Fortpflanzungsorgane, Wachstum und Reife der Geschlechtsorgane, Vitamin B1, und Phosphor-Stoffwechsel, Körperwuchs, Vitamin-A-Stoffwechsel Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): verzögerte Geschlechtsreife, Müdigkeit, Verlust des Geschmackssinnes, schlechter Appetit, verzögerte Wundheilung, Wachstumsstörung, Wachstum, Sterilität Senkung der Zink-Konzentrationen im Körper durch: Calcium (hohe Einnahme), Phosphormangel, Phytinsäure (Getreidekleie, ölhaltige Samen), Ballaststoffe, Dickungsmittel (Suppen, Speiseeis, Pudding), orale Verhütungsmittel, hohen Alkoholkonsum, Hauterkrankungen, Diabetes, Entwicklungsstörungen, starke Gewichtsabnahme, Flüssigkeitsverlust Erhöhung der Zink-Konzentrationen im Körper durch: geringe Einnahme kupferreicher Nahrung, übermäßige Zufuhr von Zink mit der Nahrung, Kosmetika (Haarshampoos, Sprays), Umwelteinflüsse (Aufnahme über die Haut) Zinkreiche Nahrungsmittel: Bierhefe, Meeresfrüchte, Sojabohnen, Spinat, Sonnenblumenkerne, Champignons, Milch, Eier, Karotten, Fleisch, Leber, Fische Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Vitamin A (hohe Einnahmen), Calcium, Kupfer, Phosphor, Aminosäuren (Histitin und Glutaminsäure), Citronensäure Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Alkoholismus, Arteriosklerose, Kahlheit, Diabetes, Leberentzündung, erhöhtem Cholesterin (entfernt Zink-Vorräte), Unfruchtbarkeit, vermindertem Körperwuchs, gestörter Prostatafunktion und zur Verbesserung der innerlichen und äußerlichen Wundheilung - Zinn
Beeinflußte Körperfunktionen: Wachstumsförderung, Katalysator für Reduktion/Oxidation, Säureproduktion im Magen Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): in Untersuchung Senkung der Zinn-Konzentrationen im Körper durch: Unbekannt Erhöhung der Zinn-Konzentrationen im Körper durch: Nahrungsmittel (Konserven), Umwelteinflüsse Zinnreiche Nahrungsmittel: Konserven, Gemüse, Obst
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