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C

Calcitonin

 Calcitonin wird in der Schilddrüse gebildet und bewirkt eine Hemmung der Osteoklasten. Osteoklasten sind Zellen, die Knochenzellen abbauen. Calcitonin führt also zu einer Vermehrung der Knochendichte.

Candiasis

Candida albicans kommt in geringer Anzahl auch bei gesunden Personen auf der Haut und im Darm vor. Erst bei einer Abwehrschwäche kann es zu einer Vermehrung des Pilzes kommen

Symptome:

Man findet heute sehr häufig Candida Infektionen des Darmes. Die Patienten klagen dann über Stuhlunregelmässigkeiten, Blähungen und Verdauungsprobleme
Der Candida Pilz kann aber auch auf der Mundschleimhaut auftreten. Hier kommt es dann zu weisslichen Belägen. In diesem Fall handelt es sich um eine massive Abwehrschwäche und kommt oft im ersten Stadium von AIDS vor. Gefahr ist immer die Einschwemmung der Candidapilze in das Blut und eine damit verbundene Sepsis.


Wichtig ist die Abklärung der Grundursache, da es bei einem gesunden Abwehrsystem nicht zu einer Candidosis kommen kann.

Als Therapie werden in den Schulmedizin Antimycotica eingesetzt.


Darmpilz Candida albicans - Ursache vieler Leiden

... durch einen zu sorglosen Umgang mit Antibiotika und den
Verzicht auf einen nach der Antibiotika-Einnahme eigentlich
obligatorischen Darmaufbau mit darm-freundlichen Bakterien hat
sich die Situation deutlich verändert.

Auch der immer noch steigende Konsum von einfachen Kohlen-
hydraten, Zucker und auch Alkohol in Kombination mit einem
insgesamt einseitigen Ernährungsverhalten trägt seinen Teil zur
Verbreitung des Pilzes bei. So wundert es nicht, dass der Pilz
mittlerweile bei 50 - 75% der Bevölkerung nachgewiesen wird.

Darmpilze können in einem immungeschwächten Körper häufig
jahrzehntelang wuchern und das Leben für die Betroffenen durch
eine Vielzahl von Leiden in ein wahres Martyrium verwandeln.
Hierzu gehören Symptome wie Blähbauch, Kurzatmigkeit und
Herzbeschwerden, Heißhungerattacken, erhöhte Leber- und
Cholesterin-Werte, Pilzbefall im Genitalbereich, Gelenk- und
Muskelschmerzen und Erkältungen, verursacht durch eine niedrige
Immunschwelle.

Was kann man tun? Liegt der Verdacht einer Infektion mit
Candida albicans vor, so sollte unbedingt folgende
naturheilkundliche Maßnahme durchgeführt werden:

Die Darmflora, die aus den verschiedensten Bakterienstämmen
besteht, ist der natürliche Feind der Pilze. Ist die Darmflora
intakt, vermag der Pilz es nicht, sich zu vermehren. Als
besonders herausragend gilt das Präparat MultiDophilus des
amerikanischen Herstellers Solaray, in dem nicht weniger als 12
freundliche Bakterienstämme auf die Besiedelung des Darms
warten. Die Kapsel ist magensaft-resistent beschichtet.

Zweitens müssen die Pilze raus. Caprylsäure greift den Candida
albicans konkret an. Unter normalen Umständen bilden die
Darmbakterien genügend Caprylsäure, um ein Ausbreiten der
Infektion zu verhindern. Sind allerdings die Gleichgewichte
gestört, sollte man Caprylsäure (eine kurzkettige, gesättigte
Fettsäure) über mehrere Wochen gleichzeitig mit der
Darmaufbaukur (Multidophilus) einnehmen.

Cholera

Bei der Cholera handelt es sich um eine Durchfallerkrankung, die vorzugsweise bei unterernährten, vorererkrankten Menschen auftritt. In Europa besteht aufgrund guter hygienischer Verhältnisse keine Cholera-Gefahr.

Erreger ist das Vibrio cholerae, welches ein Enterotoxin bildet. Die Übertragung erfolgt über kontaminiertes Trinkwasser, Meeresfrüchte und Lebensmittel.

Symptome:

  • oft nur leichter Verlauf in Form eines Durchfalls, sonst:
  • Reiswasserstühle(bis zu 30 am Tag), Erbrechen,
  • Exsikkose durch starken Flüssigkeitsverlust
  • Untertemperatur, kann bis auf 20°C absinken
     
Therapie: Unbedingt Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr.
Chromosomenanomalie

 Mit Chromosomenanomalie bezeichnet man entweder einen Genverlust oder in einen Genüberschuß. Beides führt zu körperlichen oder psychischen Auswirkungen. Das Fehlen eines Chromosoms in einem Chromosomenpaar führt in der Regel zur Lebensuntüchtigkeit.

Beim Turner-Syndrom findet man statt 46 Chromosomen nur 45 vor. Anstelle der üblicherweise zwei vorhandenen  Geschlechtschromosomen, XX oder XY, haben die Betreffenden nur ein X-Chromosom in allen oder einem Teil ihrer Zellen. Das Turner-Syndrom tritt nur bei weiblichen Neugeborenen auf, mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 1: 2500. Schon bei der Geburt kann anhand der Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes auf ein Turner Syndrom geschlossen werden. Die Diagnose wird aber erst durch eine Chromosomenanalyse gesichert.

Eine weitere Chromosomenanomalie ist die Trisomie, bei der die Chromosomen dreifach vorkommen. Je nach Genort gibt es hier unterschiedliche Krankheitsbilder.

Am häufigsten unter den Chromosomenanomalien sind das Klinefelter-Syndrom (47 Chromosomen, das Geschlechtschromosom enthält ein X-Chromosom zuviel (XXY)) und das Down-Syndrom (47 Chromosomen, Chromosom 21 ist überzählig). Diese beiden Anomalien treten am häufigsten bei Kindern auf, deren Mütter nach dem 40. Lebensjahr schwanger wurden.

Chronisch lymphatische Leukämie

 Die CLL gehört in die Gruppe der Non Hodgkin Lymphome mit einem niedrigen Malignitätsgrad. Es handelt sich wohl um die gutartigste Erkrankung aller Leukosen. In fast allen Fällen sind die B-Lymphozyten betroffen, die sich stark vermehren, aber jedoch nicht funktionstüchtig sind. Betroffen sind meist Menschen in höherem Lebensalter

Symptome: Die Krankheit wird oft nur zufällig diagnostiziert, da zunächst keine starken Symptome auftreten. Man findet Nachtschweiss, gegebenenfalls Leistungsminderung.. Später kommt es zu Lymphknotenschwellungen (diese sind im Gegesatz zur akuten Leukämie und CML eigentlich immer vorhanden).
Typisch sind Erscheinungen der Haut bei der CLL. Es kommt zu Hautjucken, Ekzemen, manchmal Herpes Zoster und Mykosen. Auch Hautblutungen und knotige Hautinfiltrate findet man häufig.

Durch den hohen Anteil an immuninkompetenten B-Lymphozyten und gleichzeitige Granulozytopenie kommt es nicht selten zu Infekten.

Therapie: In vielen Fällen, bei besonders alten Patienten wird nicht therapiert, ansonsten Chemotherapie und Bestrahlung. Naturheilkundliche und homöopathische Behandlung sind in Betracht zu ziehen.

Chronische Niereninsuffizienz

Niereninsuffizienz, chronische:

 Bei der chronischen Niereninsuffizienz handelt es sich um eine irreversible Abnahme des Glomerulofiltrates. D.h. die Niere ist nicht mehr in der Lage, Harn zu konzentrieren und auszuscheiden.

Ursachen:
- chronische Glomerulonephritis
- diabetische Nephropathie
- interstitielle Nephritis
- chron. Pyelonephritis
- Analgetikamissbrauch
- Nierenschäden durch Bluthochdruck

Durch das Versagen der Nierenfunktion kommt es zu Störungen im Wasser,-Elektrolyt und Säurebasenhaushalt, da der Körper harnpflichtige Substanzen nicht mehr ausscheiden  kann. Später kommt es zu einer inkretorischen Funktionsstörung und zu toxischen Organschäden durch die retinierten Substanzen.

Symptome:

  • Schwäche
  • Juckreiz
  • urämischer Fötor(Geruch nach Urin)
  • Café au lait Farbe der Haut
  • Konzentrationsschwäche, Somnolenz bis Koma
  • Lungenödem
  • Hypertonie mit Linksherzbeteiligung
  • Perikarditis
  • Urämische Gastroenteritis
  • Renale Anämie
  • Thrombozytopenie
Colitis ulcerosa

Es handelt sich um eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, die den Dickdarm betrifft. Die Ursache ist unbekannt, man diskutiert entweder Autoimmunkrankheiten und eine Störung der Immunregulation. Die Colitis wird ferner zu den psychosomatischen Krankheiten gerechnet, Krankheiten also, bei denen sich seelische Belastungen auf den Körper übertragen..

Die Krankheit beginnt mesitens im Rektum und breitet sich dann nach oben hin aus. Hierbei kommt es zu Ulzerationen der oberflächlichen Schleimhautschichten.

Symptome:

  • Es kommt zu blutig-schleimigen Durchfällen
  • Krampfartige Abdominalschmerzen
  • subfebrile Temperaturen

Die Krankheit verläuft, wie der Morbus Crohn in den meisten Fällen in Schüben. Durch psychische oder körperliche Belastung kommt es zu Ausbruch der Krankheit. Viele Patienten bleiben dann jahrelang beschwerdefrei!
Es kann aber auch zu einem chronischen Verlauf ohne Remissionen kommen.

Komplikationen sind: Wachstumsstörungen bei Kindern, massive Blutungen, Karzinom
Coma diabeticum

Ein durch Insulinmangel verursachtes Coma.

Ursachen:

  • fehlende oder unzureichende Insulinzufuhr bei Diabetes
  • erhöhter Insulinbedarf
     

Bei Diabetes Typ I kommt es zum sogenannten ketoazidotischen Koma, beim Typ II zum Hyperosmolaren Koma.

Pathogenese des diabetischen Komas:

1.Insulinmangel>Hyperglycämie>Hyperosmolarität>Intrazellulare Dehydration> Bewusstseinsstörung
2.Insulinmangel>Hyperglycämie>Hyperosmolarität>Elektolythverlust>extrazelluläre Dehydration>
Hypovolämie>Schock>Nierenversagen
3.Insulinmangel>Lipolyse>Ketose(Erbrechen und Azetongeruch)>metabolischeAzidose>kussmaulscheAtmung>extrazelluläreDehydration>Hypovolämie>Schock>Nierenversagen

Symptome im Präkoma:

  • Somnolenz>Sopor>Koma
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen
  • Durst, Polydipsie
  • Polyurie
  • Schwäche
  • Tachypnoe
  • Exsikkose
  • Pseudoperitonitis(beim ketoazidotischen Koma)
  • Azidotische Atmung(beim ketoazidotischen Koma)
     

Häufig ist ein diabetisches Koma von hypoglykämischen Schock schwierig zu unterscheiden:

 

  Coma diabeticum Hypoglycämischer Schock
Entwicklung       Langsam über Tage schnell in wenigen Minuten
Muskulatur Hypoton, keine Krämpfe Hyperton, Tremor, Krampfneigung
Durst stark nein
Haut trocken feucht, schwitzig
Atmung tiefe Atmung und Azetongeruch normal
Augenbulbi weich normal
Sonstige Fieber, Bauchschmerz neurologische Symptome im Vorstadium
Conn-Syndrom

Das Conn-Syndrom ist ein Hyperaldostonerismus, d.h. es wird zu viel Aldosteron in der Nebennierenrinde produziert. Aldosteron bewirkt in der Niere eine Natrium-Rückresorption und nachfolgend eine Wasserretention im Körper.

Ursache ist in 80% der Fälle ein Adenom der Nebennierenrinde, das vermehrt Aldosteron produziert. 20% der Fälle sind durch eine Hyperplasie der Zellen in der Zona glomerulosa bedingt.

Symptome:

  • Bluthochdruck
  • Muskelschwäche
  • Obstipation
  • Polyurie
  • Polydipsie
  • verstärkte Kaliumexkretion
  • Metabolische Alkalose
  • Hypernatriämie
  • Hypokaliämie
  • Aldosteron erhöht
Cor pulmonale

 Das Cor pulmonale ist eine Erkrankung des rechten Herzens(Ventrikels) durch eine krankhafte Veränderung und damit Zirkulationsstörung in der Lunge. Dadurch erhöht sich der Widerstand in der Lunge und der rechte Ventrikel muss mehr Arbeit leisten, um das Pumpvolumen aufrecht zu erhalten.

Da der rechte Ventrikel viel schwächer als der linke Ventrikel ist und sich auch nicht in dem Masse vergrössern kann, kann sich die Stauung später zunehmend auch weiter ausbreiten und zum Beispiel eine Leberstauung verursachen.

COX-2
COX-2 ist die Abkürzung für ein Enzym im Körper mit dem Namen Cyclooxygenase 2. Die 2 hinter dem Wort läßt vermuten, daß es auch ein COX-1 Enzym gibt. Und das ist auch richtig. Daß es auch ein COX-2 Enzym gibt , entdeckte man erst 1991.

COX-1 und COX-2 haben jedoch zwei völlig unterschiedliche Aufgaben. Während das COX-1 Enzym für das Gleichgewicht, auch Homöostase genannt, im Magen und in den Nieren verantwortlich ist, spielt das COX-2 Enzym bei Entzündungsvorgängen eine wesentliche Rolle.

Antientzündliche Medikamente, wie z.B. Aspirin , sind in der Lage, diese Enzyme im Körper zu hemmen und damit ihre Wirkung abzuschwächen. Das Problem hierbei ist jedoch, daß neben dem COX-2 Enzym, welches ja gehemmt werden soll, auch das COX-1 Enzym blockiert wird. Und dies hat weitreichende Folgen. Das COX-1 Enzym, welches für ein normales Funktionieren der Nieren und für den Schutz des Magens notwendig ist, kann seine Aufgabe nicht mehr optimal erfüllen und bei längerem Gebrauch dieser Medikamente, riskiert man schwere Nebenwirkungen .

Mittlerweile gibt es auch synthetisch hergestellte COX-2 Hemmer. Doch diese COX-2 Hemmer sind so neu, daß deren Langzeitgebrauch noch nicht ausreichend untersucht wurde. Mittlerweile wurde ein Cox-2 Hemmer, das Medikament Vioxx wegen starker Nebenwirkungen vom Markt genommen.
Cushing-Syndrom (Morbus Cushing)

Beim Morbus Cushing handelt es sich um eine Erhähung des Kortisolwertes, der sowohl exogen als auch endogen verursacht werden kann. Exogene Ursachen sind Langzeitbehandlungen mit Glucokorticoiden oder ACTH . Endogen kann der M. Cushing durch Ademome im Hypophysenvorderlappen, die ACTH produzieren und damit die Nebennierenrinde zur Kortisolauschüttung anregen, verursacht werden. Aber auch Bonchialtumore können ACTH ausschütten und so die NNR anregen oder es gibt Tumore, die direkt Kortisol sezernieren.

70% der Fälle sind endogen begründet, wobei vor allem Frauen betroffen sind.

Symptome:

  • Vollmondgesicht, Stammfettsucht, Stiernacken, abgemagerte Extremitäten
  • Osteoporose mit Knochenschmerzen
  • Muskelschwund mit Müdigkeit und Adynamie
  • Neiguung zu einer diabetischen Stoffwechsellage
  • Bluthochdruck
  • Akne, Furunkel, Ulzera
  • schlechte Wundheilung
  • rote Streifen am Abdomen (Striae rubrae)
  • Menstruationsstörungen, Vermännlichung bei Frauen
  • Kinder: Wachstumsstillstand
     
Therapie: Die Behandlung des endogenen Cushingsyndrom erfolgt meist durch Operation der Adenome des Hypophysenvorderlappens. Bei Tumoren der Nebennierenrinde erfolgt ebenfalls OP.
Cytomegalie

Die Cytomegalie ist eine Virusinfektion, die sehr häufig anzutreffen ist. In Deutschland sind mehr als 50% der Bevölkerung antikörperpositiv, d.h. sie haben irgendwann einmal eine Infektion durchgemacht.

Problematisch ist vor allem eine Infektion während der Schwangerschaft. Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung liegt jedoch bei 1: 2000(wenn die Mutter noch keinen Kontakt mit dem Cytomegalievirus hatte)

Auch bei Immunschwäche, bei Malignen Erkrankungen oder immunsuppressiver Therapie kann es zu einer Infektion kommen.

Symptome:

  • Neugeborene: Frühgeburten, Schwellung von Leber mit Hepatitis, Milzschwellung, hämolytische Anämien, Schwerhörigkeit, Wachstumsverzögerung geistige Behinderung
  • Erwachsene: meist symptomlos, manchmal mit Lymphknotenschwellung
    bei abwehrgeschwächten Personen kommt es jedoch zu Fieber, starken Lymphknotenschwellung, Milzschwellung, Retinitis und einer Lungenentzündung; zusätzlich Ulzerationen im Magen und Speiseröhre
     
Therapie: bei nicht immungeschwächten Personen ist keine Therapie notwendig, die Cythomegalie heilt von alleine wieder aus. Zur Beschleunigung des Heilungsverlaufes sollte eine klassisch homöopathische Behandlung durchgeführt werden

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