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Enzyklopädie C- Cantharidenpflaster
Das Cantharidenpflaster gilt als Ausleitungsverfahren und hat seinen Namen von der spanischen Fliege, einem Käfer, die auch Cantharide genannt wird. Die Käfer enthalten den Cantharidin, das stark reizende Wirkung hat. Bei der Anwendung bildet sich auf der Haut eine Blase, die mit Flüssigkeit oder Eiter gefüllt ist. Damit wird die Haut zur Ausscheidung angeregt und es werden Gift und Schlackenstoffe abgegeben. Über reflektorische Hautzonen können auch innere Organe positiv beeinflusst werden. Anwendung: Das Cantharidenpflaster(in Apotheke erhältlich) wird auf ein kleines Hautareal gebracht und dort etwa 12-18 Stunden belassen. Der Stoff reizt die Haut und es bildet sich eine Blase. Die Blase wird dann punktiert und man lässt sie eintrocknen. Die Anwendung sollte nur von einem erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden. Indikation: Arthrose, Rheuma, Gicht, Ischialgien, Brustfellentzündungen, Morbus Bechterew, Mittelohrentzündungen, Tinitus, Trigeminusneuralgien. Da das Cantharidin stark reizend ist, sollte bei Blasen und Nierenerkrankungen darauf verzichtet werden. Vorsicht auch bei stark pigmentierter Haut, da es hier zu Flecken kommen kann.
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