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K

Karzinoid

Es handelt sich um einen Tumor, der bestimmte Hormone, wie Serotonin, in geringerer Menge auch Kallikrein, Tachykenine und Prostaglandine produziert.

Die Tumore kommen in den meisten Fällen im Darm vor. Selten in der Lunge.

Symptome:
es besteht eine typische Trias aus:

  • Durchfall,
  • Flush(Hitzewallungen) mit Rötung des Gesichtes, Herzjagen, Schwitzen 
  • Herzsymptomen : Endokardfibrose
     
  • manchmal auch ein ein intermittierender schmerzhafter Subileus

Therapie: Bei Möglichkeit wird der Tumor chirugisch entfernt.

Kleienflechte

Bei der Pityriasis handelt es sich um eine Verhornungsstörung der Haut. Es kommt zu einer beschleunigten Verhornung der Haut, die zu einer unvollständigen Verhornung führt. Es gibt mehrere Formen der Kleienflechte.

Eine der häufigsten Form ist die Pityriasis versicolor:
Es handelt sich um eine Erkrankung mit Hefepilzen (Malassezia furfur), der normalerweise immer auf der Haut vorkommt, bei dieser Erkrankung jedoch stark vermehrt ist. Es kommt zu einer kleieförmigen Schuppung, die wie Hobelspäne aussehen. Prädilektionsstellen sind Schultern, Brust, Rücken und Hals.

Die zweithäufigste Form ist die Pityriasis rosea(Schuppenröschen)
Die genaue Ursache der Erkrankung ist noch unbekannt. Es kommt hier zu rosafarbene Flecken, auf denen sich Schuppen bilden, die nach oben gerichtet sind

Kollagenosen

Es handelt sich um eine Gruppe von Autoimmun-Krankheiten, die vorwiegend das Bindegewebe befallen. Man zählt hierunter:

  • Systemischer Lupus
  • Sklerodermie
  • Polymyositis und Dermatomyositis
  • Sjögren Syndrom
  • Mischkollagenosen

Die Krankheiten betreffen in aller Regel Frauen und es scheint eine genetische Disposition vorzuherrschen.

Kolloidosmotischer Druck

Onkotischer Druck (Kolloidosmotischer Druck):

Der onkotische oder kolloidosmotische Druck herrscht an bestimmten Membranen im Körper, die für Eiweisse (Kolloide) undurchlässig, für Elektrolythe hingegen durchlässig sind. Diese Memrane findet man in den Blutkapillaren. Durch den Eiweissgehalt(vor allem Albumine) im Blut ist der Druck in den Kapillaren viel grösser als der ausserhalb der Kapillare. Damit wird verhindet, dass Flüssigkeit in das umliegende Gewebe austritt, was zu Ödemen führen würde.

Kolonkarzinom

Das Kolonkarzinom ist nach Brustkrebs und Lungenkrebs die häufigste Karzinomform. Meist treten sie nach dem 50. Lebensjahr auf. Sie entwickeln sich oft aus Polypen/ Adenomen des Kolons.

Ursachen:

  • ballaststoffarme und fettreiche Ernährung
  • genetische Faktoren
  • andere Krankheiten, wie M. Crohn, Colitis ulcerosa

Symptome:

  • oft symptomlos, wenn Symptome auftreten ist das Karzinom in der Regel schon weit fortgeschritten
  • Blutbeimischung im Stuhl
  • plötzliche Änderung der Stuhlgewohnheit
  • Blähungen mit gleichzeitigem Stuhlabgang

zusätzlich können auftreten:

  • Müdigkeit, Leistungsminderung
  • Gewichtsverlust
  • Fieber
  • chronische Anämie durch Blutungen

Die Vorsorgeuntersuchung mit dem Hämoculttest (Blut im Stuhl) sind nicht 100% verlässlich, da Karzinome nicht unbedingt bluten müssen.

Kolonpolypen

Bei Polypen des Colons handelt es sich um Schleimhautwucherungen in das Darmlumen des Kolons hinein. Jeder zehnte Erwachsene hat Polypen, jedoch in den allermeisten symptomlos. Bestimmte Formen der Polypen können entarten. (Siehe Kolonkarzinom)

Die Polypen werden in aller Regel erst dann entdeckt, wenn sie zu Blutungen oder einer Obstruktion geführt haben.

Die Untersuchung erfolgt über Koloskopie.

Komplementsystem

Das Komplementsystem ist Bestandteil des Abwehrsystems (humorales Abwehrsystem) und besteht  aus Faktoren, die in der lage sind, das Abwehrsystem zu stimulieren. Vor allem Mikroorganismen werden vom Komplementsystem abgewehrt durch:

  • Förderung der Phagozythose
  • Zytolyse von mit Antikörpern beladenen "Feindzellen" durch das Endprodukt der Komplementaktivierungskette

Gibt es Störungen im Komplementsystem kommt es zu gehäuften bakteriellen Infekten.

Komplementfaktoren wirken auch bei der sogenannten Chemotaxis mit. Chemotaxis nennt man die  Anlockung von Granulozyten z.B. in ein Entzündungsgebiet. Die Spaltprodukte , die bei der Aktivierung der Komplementfaktoren entstehen können diese Chemotaxis bewirken.

Ursache können sein:
- eine verminderte Synthese in der Leber
- Ein erhöhter Verbrauch bei Autoimmunerkrankungen
-  bestimmte Infektionen

Konjunktivitis

Bei der Konjunktivitis handelt es sich um eine Entzündung der Augenbindehaut.

Formen:

  • Infektiöse K.: Es gibt eine ganze Reihe von Erreger, die an einer Konjunktivitis beteiligt sind. Häufig sind Staphylokokken.
  • Nichtinfektiöse K.: ausgelöst durch Staub, Wind, Fremdkörper, Chemikalien
  • Allergische K.: Oft zusammen mit einem Heuschnupfen auftretend. Es kommt zum Jucken und Brennen der Augen mit starker Tränenabsonderung.

Symptome:

  • Brennen, Jucken. Als ob etwas im Auge wäre.
  • Starke Absonderung mit oder ohne Eiter
  • Verklebung der Lidränder morgens bei eitriger Entzündung
Kuhmilchintoleranz

 Durch die Ernährung von Säuglingen mit Kuhmilch oder Milch auf Kuhmilchbasis kommt es zu einer Sensibilisierung gegenüber Kuhmilchproteinen über die Dünndarmmukosa, die in den ersten Lebensmonaten besonders durchlässig für Fremdeiweißmoleküle ist.
Pathomechanismus:Kuhmilchproteine werden als Antigene den Dünndarmmakrophagen und -lymphozyten  präsentiert und gelangen in die Blutbahn. Die sensibilisierten Lymphozyten ( B- und T) wandern wiederum in die Darmwand zurück und können beim nächsten Antigenkontakt reagieren und zu allergischen Gewebsreaktionen führen.

Symptome:

  • meist in den ersten Lebensmonaten 
  • akute Gastroenteritis mit Erbrechen
  • teilweise  blutige Durchfälle.
  • später Übergang in chronischen Durchfall, bis hin zur Malabsorption mit Gedeihstörungen

Diagnose: rein klinisch ( d.h. durch Zusammenhang zwischen Kuhmilchprotein und klinischer Symptomatik) Laborchemisch findet sich häufig eine Eisenmangelanämie, eine Leukozytose, eine Eosinophilie und erhöhte IgG-Antikörper gegen Kuhmilcheiweiß.

Therapie:Elimination der Kuhmilchproteins aus der Ernährung des Säuglings. Ersatz durch Sojymilch oder Mandelmilch.

Prognose: Rückgang meist um das das 2. Lebensjahr von selbst. Bei schwereren Verläufen stationären Aufenthalten einschließlich langer parenteraler Ernährung.

 

Abzutrennen von der Kuhmilchproteinintoleranz ist die Kuhmilchallergie, die als IgE-vermittelte Allergie vom Soforttyp auftritt und mit Urticaria, Rhinokonjunktivitis, Asthma/Bronchitis oder atopischer Dermatitis einhergeht. Der Gastrointestinaltrakt reagiert hier ebenfalls mit akutem Durchfall. Hier können im RAST-Test erhöhte Werte auf Kuhmilch vorliegen und das Gesamt IgE erhöht sein.

Kussmaulatmung

Bei der Kussmaulatmung handelt es sich um eine sehr vertiefte Atmung, die durch eine Azidose ausgelöst wird. Die Azidose reizt das Atemzentrum, welches durch die Veranlassung einer vertieften Atmung versucht, Säuren in Form von Kohlendioxid über die Lunge abzuatmen.. Typisch ist die Kussmaul-Atmung beim Koma diabeticum, da hier verstärkt Säureequivalente im Blut gebildet werden.

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