Enzyklopädie M- Magnesium
Magnesium ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymsystemen. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Proteinen, Muskelkontraktionen, Funktion der Nervenbahnen, Energieproduktion, und der Angleichung von Kalzium. Beeinflusste Körperfunktionen: sauer-alkalische Balance, Blutzuckerstoffwechsel , Eiweißaufbau Enzymaktivitäten, Knochendichte und Kariesschutz, Kalium- Natrium-Regulator für die Zelle Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): Geistesverwirrung, Desorientiertheit, leichte Erregbarkeit Nervosität, schneller Puls, Zittern, Schwäche, Muskelkrämpfe; Kaliumverlust Senkung der Magnesiumkonzentration im Körper durch: Eiweiß, Calcium (übermäßige Einnahmen, zuviel Fett in der Nahrung, hohen Alkoholkonsum, Phytinsäure, orale Empfängnis-Verhütung Erhöhung der Magnesiumkonzentration im Körper durch: Umwelteinflüsse, mangelnde Nierenfunktion, Resorptionsstörung Magnesiumreiche Nahrungsmittel: Honig, grünes Gemüse, Nüsse, Meeresfrüchte, Spinat, Meeralgen, Dolomit, Brot und Backwaren, Kartoffeln, Milch und Milchprodukte, Weizenkeime Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin D, Calcium, Magnesium ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Alkoholismus, hohem Cholesterinspiegel, Depressionen, Nierensteinen, Nervosität, Prostataleiden, Lärmempfindlichkeit, Magenübersäuerung, Zahnverfall, Übergewicht, Eiweißmangel und zur Stärkung des Herzens - Mangan
Beeinflusste Körperfunktionen: Enzymaktivierung, Fortpflanzung und Wachstum, Sexualhor-monproduktion, Zellatmung, Vitamin B12-Stoffwechsel, Vitamin E-Verwertung, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome>: Koordinationsstörungen (Versagen der Muskelkoordination), Schwindel, Ohrengeräusche, Gehörverlust Senkung der Mangan-Konzentrationen im Körper durch: Calcium, Phosphor, Eisen (übermäßige Einnahme), Dickungsmittel (Suppen,.Speiseeis, Pudding), Phytinsäure Erhöhung der Mangan-Konzentrationen im Körper durch: Übermäßige Manganeinnahmen mit der Nahrung, Umweltein-flüsse (Dämpfe beim Schweißen und Löten) Manganreiche Nahrungsmittel: Bananen, Kleie, Sellerie, Getreide, Eigelb, grünblättrige Gemü-se, Hülsenfrüchte, Nüsse, Ananas, Vollkorn, Tee, Leber Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Histidin (Aminosäuren>, Citronensäure Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Allergien, Asthma, Diabetes, Müdigkeit - Molybdän
Beeinflussteflusste Körperfunktionen: Leberfunktion, Nierenfunktion, Blut, Kupfer- und Eisen-Stoffwechsel, möglicher Einfluß auf Fluorspeicherung Mögliche Mangelerscheinungen: Unbekannt Senkung der Molybdän-Konzentrationen im Körper durch: Kupfersulfat, Zink, Blei, Methionin (Aminosäure), Vitamin B12 Erhöhung der Molybdän-Konzentrationen im Körper durch: Zufuhr von Diätprodukten, Ümwelteinflüsse Molybdänreiche Nahrungsmittel: Vollkorn, Samen, Blattgemüse1 Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Weizenkeime, Hühnerei, Innereien (Leber) Aufmahmefördernde Ernährungsbestandteile: Unbekannt Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Kupfermangel, Gicht - Monoterpene
Monoterpene kommen besonders reichlich in verschiedenen Obstarten vor. Für den Menschen besitzen sie eine besondere Bedeutung als Aromastoffe. So zählen beispielsweise das Menthol aus der Pfefferminze, das Carvon aus dem Kümmelöl und Limonen aus dem Zitrusöl zu dieser Stoffgruppe. Sie haben eine vielversprechende Wirkung bei der Verhinderung von Magen, Brust und Lungenkrebs.
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