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O

Obstipation

Obstipation (Verstopfung):

 Obstipation oder Verstopfung ist eine recht häufige Erkrankung. Es sind meist mehr Frauen als Männer betroffen und die Häufigkeit nimmt mit dem alter zu.

Die Ursachen sind sehr vielfältig:

  • Funktionelle Störung durch ballaststoffarme Kost, wenig Bewegung und mangelnde Flüssigkeitzufuhr
  • Reizdarmsyndrom
  • Durch Medikamente verursacht
  • Elektrolytstörungen(vor allem Hypokaliämie - oft durch Missbrauch von Abführmitteln)
  • Organische Darmerkrankungen, wie Adenom, Karzinom, Divertikulitis, M. Crohn, Hämorrhiden, Abszesse
  • Neurologische Störungen, z.B. MS, Parkinson, diabetische autonome Neuropathie
  • Endokrine Ursachen, wie Schilddrüsenunterfunktion
  • Schwangerschaft

Therapie: Zunächst muss die Ursache abgeklärt werden. Da es sich in den allermeisten Fällen um eine funktionelle Störung handelt, sind folgende Massnahmen erfolgversprechend:

  • Ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Salate,Vollkorn
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr(mind. 2 Liter)
  • Körperliche Bewegung
  • Kolonmassage(leichte Bauchdeckenmassage entlang dem Darmverlauf, tgl. 10 min lang vor dem Aufstehen)
Orbitopathie

Orbitopathie, endokrine:

 Die Endokrine Orbitopathie tritt häufig zusammen mit einer immunogenen Hyperthyreose(Morbus Basedow) auf. Es kommt zur Einlagerung von Glukosaminoglycane mit einer lymphozytären Infiltration in das periorbitale Gewebe und die Augenmuskeln, die zu Exophtalmus und Bewegungseinschränkung der Augen führen.

Symptome:

  • durch Exophtalmus, der immer doppelseitig ist: seltener Lidschalag,Zrückbleiben des Oberlides bei Blicksenkung(Graefe Zeichen), Konvergenzschwäche(Möbius-Zeichen), als Frühsymptom oft Schwellung der der lateralen Partie der Augenbrauen
  • Lichtscheu, Fremdkörpergefühl, Doppeltbilder, Schmerzhafter Druck
  • ev.prätibiales Myxödem
  • Hyperthyreose Symptome

Therapie: Schulmedizinisch ist keine kausale Behandlung bekannt.

Ornithose

Ornithose (Papageienkrankheit, Psittakose):

 Die Ornithose wird durch Papageien bzw Wellensittische auf den Menschen übertragen.

Erreger ist Clamydia psittaci mit einer Inkubationszeit von 7-14 Tagen.

Symptome: Entweder verläuft die Erkrankung wie eine Grippe oder es kommt zu einer atypischen Lungenentzündung mit hohem Fieber(Continua über 2 Wochen), Schüttelfrost, Kopfschmerzen und trockenem Husten.

Osteomalazie

Osteomalazie:

 Während bei Kindern eine Rachitis auftritt, kommt es bei Erwachsenen zu einer Osteomalazie. Hierbei handelt es sich um eine mangelnde Mineralisierung des Knochens(Spongiosa und Kompakta)

Ursachen:

  • Vitamin D Mangel, meist durch Malassimilation bedingt
  • Störung des Vitamin D Stoffwechsels in Leber oder Niere

Symptome:

  • Schmerzen in den Knochen
  • Knochenverbiegungen(z.B. O-Beine)
  • Gehstörungen

Therapie: Vitamin D Gabe und Behandlung der kausalen Krankheit

Osteoporose

Osteoporose

Bei der Osteoporose handelt es sich um einen Verlust von Knochenmasse, -struktur und -funktion, die zu zunehmender Brüchigkeit der Knochen führt. Die Osteoporose betrifft entweder nur die Spongiosa des Knochens(Typ I) oder zusätzlich auch die Kompakta(Typ II)

Ursachen:

primäre Osteoporose:

  • Osteoporose nach der Menopause
  • Senile Osteoporose

sekundäre Osteoporose

  • Malabsorptionssyndrom(Kalzium)
  • Hormonale Krankheiten wie Hyperkortisolismus, Hypogonadismus, Hyperthyreose
  • Bettlägerigkeit
  • Medikamente(Kortison)

Angeborene Krankheiten: Osteogenesis imperfecta, Ehlers-Danlos-Syndrom

Symptome:

  • Knochenschmerzen vor allem im Rücken
  • häufig kommt es zu Brüchen vor allem am Oberschenkelhals
  • Rundrücken durch Zusammensinterung der Wirbelkörper
  • Kleinerwerden; hierbei sieht man starke Hautfalten am Rücken(tannenbaumartig)

 Die Diagnose umfasst neben klinischen Zeichen und Röntgen auch besondere Konchendichtemessungen

Therapie: Diese ist abhängig vom Grundleiden. Bei postmenopausaler  und seniler Osteoporose sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:

  • ausreichende Kalziumzufuhr und Vitamin C(Kollagenbildend)
  • körperliche Bewegung (fördert den Kalziumeinbau): hier vor allem Training mit Gewichten

 

Ostitis

Ostitis deformans (Morbus Paget):

 

Bei der Ostitis deformans handelt es sich um eine Erkrankung des Knochens im höheren Alter. Nach der Osteoporose handelt es sich um die zeithäufigste Knochenerkrankung in Deutschland, deren Ursache  noch nicht bekannt ist.

Durch eine starke Stimulation der Osteoklasten kommt es zum Knochenabbau, dem anschliessend ein überschiessender, unkontrollierter Knochenanbau folgt. Daduch kommt es zur Bildung eines instabilen Knochens mit Verbiegungen und Verformungen.

Meistens ist das Becken befallen und zusätzlich Oberschenkel, Unterschenkel, Schädel und Lendenwirbel.

Symptome:

  • Knochenschmerzen
  • Verbiegung und Verkürzung der Beine (z.B. Sädelscheidentibia)
  • Zunahme des Kopfumfanges

Im Blut ist die alkalische Phosphatase und das Hydroxyprolin als Zeichen gesteigerten Knochenumbaus erhöht.

Therapie: Schulmedizinisch setzt man symptomatsch Osteoklastenhemmer, z.B Biphosphonate ein. Therapie mit klasssischer Homöopathie sollte in Erwägung gezogen werden, da diese den aus dem Gleichgewicht geratenen Knochenumbau stabilisieren kann.

Otitis media

Otitis media (Mittelohrentzündung):

 Es handelt sich um eine Entzündung der Schleimhaut des Mittelohrs. Die Entzündung entwickelt sich oft aufsteigend (durch die Eustachische Röhre)aus einer Erkältung oder Infektionskrankheit, vornehmlich bei Kindern.

Durch das Anschwellen der Schleimhaut in der Eustachischen Röhre können sich Bakterien im Innenohr stark vermehren und haben nicht die Möglichkeit abzufliessen.

Symptome:

  • Schmerzen
  • Fieber
  • Hörstörungen durch Druckerhöhung

Häufig kommt es durch die Eiteransammlung zum Durchbruch des Trommelfells. Dies verheilt aber in der Regel komplikationslos aus.

Durch Antibiotikagabe kommt es häufig zu wiederholten Mittelohrentzündungen, da diese nicht mehr richtig ausheilen können .So ist es nicht selten, dass Kinder  mehrer Entzündungen jährlich haben. ALs Komplikation kann auch eine Mastoiditis auftreten

Therapie: Mittelohrentzündungen sollten gut ausheilen, damit es nicht zu einer chronischen Otitis kommt. Eine naturheilkundliche Behandlung ist deshalb zu empfehlen. Bei Kleinkindern  steht hier an erster Stelle die Behandlung mit dem homöopathischen Konstitutionsmittel. Zusätzlich kann man frische Zwiebelsäckchen anwenden.

Otosklerose

Otosklerose 

Bei der Otosklerose kommt es zu einer Sklerosierung des ovalen Fensters im Innenohr, die auf den Steigbügel übergreift. Diese Verhärtung führt zu einer Unbeweglichkeit der Hörknöchelchen und damit Abnahme des Hörvermögens. Es entsteht eine Schallleitungsschwerhörigkeit.
Meist sind Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr betroffen und es kommt zu einer Verschlechterung in der Schwangerschaft.

Symptome:

  • Die Beschwerden treten sehr langsam auf, weshalb anfangs noch nichts bemerkt wird.
  • Beginn meist einseitig
  • Oft in Verbindung mit einseitgen Ohrgeräuschen

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