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Enzyklopädie S- Schlaganfall
Schlaganfälle sind nach Herzinfarkt und bösartigen Tumoren die dritthäufigste Todesursache. Beim Schlaganfall handelt es sich um einen akuten Verschluss von Hirnarterien, die zu einem Absterben nachfolgender Hirnteile führt. Ursachen: - Arteriossklerose mit arterieller Thrombose(meist bei Bluthochdruckpatienten)
- Embolus aus dem linken Herzen bei Herzinfarkt, Vorhoffflimmern, Klappenfehlern
- Embolus aus den Karotiden
- Vaskulitiden(Gefässentzündungen)
Bei kleinen Verschlüssen kommt es nicht zu einem akuten Hirninfarkt, sondern es entwickelt sich über längere Zeit hinweg eine Demenz, wenn sich die kleinen Verschlüsse häufen. Ansonsten sind die Symptome abhängig von der Lokalisation des Verschlusses. Meist in die A. carotitis interna betroffen. Stadien: - TIA(transitorische ischämische Attacke). Hier handelt es sich um kurzfristige reversible neurologische Ausfälle, die sich aber in innerhalb eines Tages zurückbilden.
- PRINT(Prolongiertes reversibles ischämisches neurologisches Defizit) Hier dauert die Rückbildung mehr als 24 Stunden
- Hirninfarkt. Keine oder nur partielle Rückbildung
Symptome: - Halbseitenlähmung
- später Spastik mit Reflexsteigerung
- Sprach und Bewusstseinstörungen
- Schwindel
- Nystagmus(schnelles Bewegen der Augen)
- Sehstörunen
- Erbrechen
Die Symptome sind abhängig von der Lokalisation des Verschlusses. Meist in die A. carotitis interna betroffen. Diagnose: über CT(Computertomograhie) oder MRT(Magnetresonanztomographie) Therapie: Krankenhauseinweisung: Thrombolyse notwendig - Steyne-Stokes-Atmung
Bei der Steyne-Stokes-Atmung handelt es sich um eine schwere Störung des Atemzentrums. Es kommt zu einem Art wellenförmigen Verlauf der Atmung , bei der zunächst nach einer langen Atempause, eine kurze Atmung einsetzt, die sich dann in immer grösser werdende, sehr tiefe Atemzüge ändert. Ursache liegt im Atemzentrum, das nur noch auf eine starke Änderung des CO2 Gehaltes des Blutes reagiert. Die Atmung wird also ausgelöst, wenn der Gehalt an CO2 eine bestimmte Höhe überschreitet und setzt dann bei erreichen des notwendigen Gehaltes wieder aus. Ausgelöst werden kann die Cheyne-Stokes-Atmung durch Vergiftungen, aber auch durch schwere Herzinsuffizienz und Gehirnleiden.
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