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Enzyklopädie Z- Zellmarker
- Mit Zellmarkern bezeichnet man bestimmte Oberflächenstrukturen von Zellen, die eine antigene Eigenschaft besitzen. Z.B. membranständige Immunglobuline, Rezeptoren, bestimmte Glycoproteine auf Lymphozyten.
Diese Zellmarker lassen sich mit Antikörper nachweisen. - Zellulitis
- Bei der Zellulitis handelt es sich um eine Degeneration von elastischen und kollagenen Fasern des Bindegewebes in der Unterhaut(Subcutis). Prädilektionsstelle ist der Oberschenkel und Glutealbereich.
Typische Anzeichen einer Zellulitis ist die sogeannate Orangenhaut. Hierbei handelt es sich um eine trichterförmige Einziehung der Follikel. Das sogenannte Matrazenphänomen ist auch sichtbar. Hier kommt es zu einer netzartigen Einziehung der Hautoberfläche. Zur Vermeidung der Zellulitis ist regelmässiger Sport unabdingbar. Es regt die Hautdurchblutung an und baut überschüssige Fettpolster an Oberschenkeln und Gesäss ab. - Zerebralparese, infantile
Bei der infantilen Zerebralparese handelt es sich um Bewegungsstörungen im frühen Kindesalter. Ursachen:intrauterine, perinatale oder im Neugeborenen-Alter erlittene Hirnschädigung. Betroffen sind bis zu 0,3% aller Kinder. Symptome: Spastik, Rigidität, Athetose u. Ataxie. Daneben Kombinationen mit Sprach-, Seh- u./od. Hör- u. vegetativen Störungen, Epilepsie, Verhaltensanomalien, sowie Intelligenzminderungen möglich. Neurologische Symptome können über Jahre unverändert bleiben. Therapie: individuelle Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage, orthopädische Versorgung, evtl. Sprachbehandlung, Gesichtsfeldtraining bei zentral bedingten Sehstörungen, Beschäftigungs- u. Spieltherapie.- Die Therapiemaßnahmen lindern bleibende Lähmungen, verhindern sie aber nicht.- Zervixkarzinom
- Beim Zervixkarzinom handelt es sich um einen bösartigen Tumor des Gebärmutterhalses.
Symptome: - Beginn ist asymptomatisch, Symptome treten erst im fortgeschrittenen Stadium auf
- unregelmässige Blutungen
- fleischwasserfarbener Ausfluss
- Blutungen bei Geschlechtsverkehr
Die Metastasierung erfogt relativ frühzeitig. Es besteht dann die Gefahr einer Niereninsuffizienz und Urämie, an der die meisten Patientinnen sterben Diagnose: Früherkennung durch Krebsvorsorge, gegebenenfalls Konisation oder Kürettage - Zinkmangeldermatitis
- Es handelt sich um eine Hauterkrankung, bei der es zu nässenden Entzündungen durch Zinkmangel kommt. Ursache des Zinkmangels kann in einer verminderten Aufnahme aus dem Darm liegen(z.B. bei Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) oder es wurde zu wenig Zink zugeführt.
Symptome: - Blasenbildung der Haut mit Krustenbildung, Prädilektionsstellen: Gesicht und Genitalregion
- Nagelumlauf an Fingern oder Zehen
- manchmal auch Haarausfall
- evtl Unfruchtbarkeit, wegen mangelnder Spermatogenese
- Zirrhose, chronisch biliäre
Es handelt sich um das Spätstadium einer chronischen Entzündung der kleinen Gallengänge. In über 90% der Fälle sind Frauen über dem 40. Lebensjahr betroffen. Ursache ist vermutlich autoimmunologisch bedingt. Es kommt zunächst zu einer Entzündung der kleinen Gallengängen, dann zu Nekrosen und Fibrosierung und damit zum Untergang kleiner Gallengänge. Die Gallensäuren können in diesem Stadium somit nicht mehr in die Galle weitertransportiert werden, stauen sich in der Leber an und zerstören diese langsam. Symptome: - Juckreiz
- Maldigestion durch fehlende Gallensäuren
- durch den Rückstau in die Leber: portale Hypertonie mit Leberschädigung, Hämorrhoiden
- Oft gesellen sich andere Krankheiten hinzu: chronisch aktive Hepatitis, Arthritiden, Autoimmunschilddrüsenentzündung
Therapie: Schulmedizinisch wird hier nur palliativ(lindernd) behandelt, eine kausale Therapie ist nicht bekannt. Eine homöopathische Behandlung ist unbedingt anzuraten und verspricht Erfolg. - Zöliakie (Glutensensitive Enteropathie)
Es handelt sich um eine allergische Reaktion gegen das Gluten in einheimischen Getreidesorten. Bei Gluten handelt es sich um ein Eiweiss, das bei den betroffenen Personen zu Durchfall oder Steatorrhoe führt. Therapie ist Vermeidung einer glutenfreie Diät mit Kartoffeln, Mais, Reis, Reis, Sojabohnen. Getreide, wie Weizen, Roggen, Hafer und Gerste sollte vermieden werden.
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